Hochtemperaturkorrosion in chlorhaltiger Verbrennungsatmosphäre – Schutzkonzepte für metallische Werkstoffe –

Die Verbrennung von Hausmüll ist eine heutzutage unverzichtbare Methode, um einen Beitrag zur umweltgerechten Behandlung der in großen Mengen anfallenden Abfälle zu leisten.

Durch vorherige Aufbereitungsverfahren lassen sich aus dem Abfall verschiedene Fraktionen abtrennen; die höherkalorischen Fraktionen können Heizwerte von bis zu 18 MJ/kg erreichen und sind damit als Ersatzbrennstoffe einzustufen, die zur Energieerzeugung genutzt werden können [1]. Im Vergleich zu fossilen Primärenergieträgern sind jedoch die hohen Anteile von Chlorverbindungen – z.B. durch PVC – problematisch für die metallischen Komponenten von Dampferzeugeranlagen.
Die Bildung von flüchtigen Metallchloriden verhindert die Entstehung einer schützenden Oxidschicht und führt somit zu einem rapiden Metallabtrag, der bei betroffenen Komponenten innerhalb von kurzer Zeit schwere Schäden zur Folge haben kann. Abhilfe kann ein hoher Gehalt von Aluminium als Legierungselement bei den eingesetzten Werkstoffen leisten, die Applikation von Aluminium-Diffusionsschichten in die Oberflächenzone der Werkstoffe vervielfacht die positive Wirkung.



Copyright: © TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft
Quelle: Optimierung der
Abfallverbrennung 1 (2004) (März 2004)
Seiten: 18
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dipl.-Ing. Till Weber
Dr. rer. nat. Roman Bender
Professor Dr.-Ing. Michael Schütze

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