Das Versagen von zonierten Erd- und Steinschüttdämmen mit zentralem vertikalem Kern wurde bisher weltweit nur in wenigen experimentellen Versuchen untersucht, darunter und. Diese Studien zeigten, dass nicht- kohäsive Zonen wie Stützkörper und Filter bei Überströmung aufgrund progressiver Erosion versagen, während die zentrale kohäsive Kernzone länger intakt bleibt, bis sie aufgrund mangelnder unterstromiger Abstützung durch den erodierten Stützkörper stückweise abbricht.
Das Versagen eines Dammes kann eine Flutwelle auslösen, die katastrophale Folgen für die flussabwärts gelegene bauliche Infrastruktur und Umwelt hat. Zonierte Erd- und Steinschüttdämme mit Kerndichtung können durch Überströmung erodieren und brechen. In der Vergangenheit haben zahlreiche Staudämme auf diese Weise versagt, darunter 2023 die Derna- und Abu-Mansour- Talsperren in Libyen mit mehr als Zehntausend Opfern. Hier wird ein neues Verfahren zur Abschätzung der Flutwellen beim Bruch von zonierten Dämmen vorgestellt, welches auf systematischen Modellversuchen beruht.
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| Quelle: | Wasserwirtschaft Heft 02-03 (März 2025) | |
| Seiten: | 4 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 10,90 | |
| Autor: | Prof. Dr. Robert Boes Dr. Matthew Halso Dr. Frederic Evers Dr. David F. Vetsch | |
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Die schwerwiegenden Folgen von Krieg und Umweltzerstörung für die öffentliche Trinkwasserversorgung der Stadt Pokrovsk in der Ukraine
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Im Osten der Ukraine, vor allem in der von Krieg geprägten Region rund um die Stadt Pokrovsk, ist die Situation der öffentlichen Trinkwasserversorgung kritisch. Die bereits langanhaltenden militärischen Auseinandersetzungen verbunden mit industriellen Altlasten und mangelnder Wasserinfrastruktur verschärfen die Lage erheblich. Dieser Beitrag macht auf die Trinkwassersituation in der Region Pokrovsk, die als kennzeichnendes Beispiel für die Wasserproblematik in den ukrainischen Kriegsgebieten dienen soll, aufmerksam.
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