Welche Jährlichkeit hat ein bereits aufgetretenes Hochwasser und mit welchen Abflüssen muss ich bei einer bestimmten, anderen Jährlichkeit rechnen? Dies sind die grundlegenden Fragen der stochastischen Hydrologie bzw. der Hochwasserstatistik. Die Hochwasserereignisse der jüngeren Vergangenheit führen uns die Komplexität dieser Aufgabenstellung deutlich vor Augen.
Das neu erarbeitete DWA-Merkblatt M 552 „Stochastische und deterministische Wege zur Ermittlung von Hochwasserwahrscheinlichkeiten“ entstand vor dem Hintergrund vieler Extremereignisse in den vergangenen Jahren und bietet eine Vielzahl neuer statistischer sowie stochastischer Ansätze, um Hochwasserwahrscheinlichkeiten genauer abschätzen zu können. In diesem Betrag werden die Verfahren der partiellen Serie sowie der Typ-basierten Statistik auf beispielhafte Datensätze angewendet, um den Einfluss auf Hochwasserabflüsse zu quantifizieren und den Mehrwert des Einbezugs weiterer Informationen zu beurteilen.
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| Quelle: | Wasserwirtschaft Heft 02-03 (März 2025) | |
| Seiten: | 4 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 10,90 | |
| Autor: | Dr. Henning Oppel Dr. Svenja Fischer Nina Grundmann | |
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Modellbasierte Generierung hochaufgelöster Hochwasserkennwerte für kleine, unbeobachtete Fließgewässer im Nordostdeutschen Tiefland
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2025)
Eine zentrale Fragestellung im Bereich des wasserrechtlichen Vollzugs und der Bauleitplanung ist die Bewertung der damit verbundenen hydrologischen und hydraulischen Konsequenzen. Eine wichtige Grundlage hierfür stellen unter anderem Hochwasserkennwerte dar, die jedoch für kleine, unbeobachtete Fließgewässer nicht zur Verfügung stehen. Sie werden daher modellbasiert berechnet.
Hochwassernachrichtendienst in Sachsen von den Anfängen bis heute und seine Bewährungsprobe im September 2024
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In Sachsen hat der Hochwassernachrichten- und Alarmdienst aufgrund der Lage des Landes und der wirtschaftlichen Entwicklung vor allem entlang der großen Flüsse eine lange Tradition.
Wassermengenbewirtschaftung der Stauanlagen in Sachsen
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Die Aufgaben des Freistaates Sachsen hinsichtlich Planung, Errichtung, Betrieb und Unterhaltung von Talsperren (TS), Wasserspeichern und Hochwasserrückhaltebecken werden seit Anfang der 1990er-Jahre durch den Staatsbetrieb Landestalsperrenverwaltung (LTV) wahrgenommen. Zum Stauanlagenbestand gehören derzeit 87 Stauanlagen, darunter 25 Trink- und 31 Brauchwasser-Talsperren, 25 Hochwasserrückhaltebecken und 6 Wasserspeicher. Der bewirtschaftete Stauraum beträgt insgesamt 612 Mio. m³.
Maßnahmen zur Klimaanpassung sächsischer Talsperren
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Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen (LTV) betreibt aktuell insgesamt 87 Stauanlagen, darunter 25 Trinkwassertalsperren. Der Stauanlagenbestand ist historisch gewachsen und wurde für unterschiedliche Zwecke errichtet.
Schätzung von Hochwasserabflüssen sehr hoher Jährlichkeiten
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Im Jahr 2001 wurde von Kleeberg und Schumann eine Konvention zur Ermittlung von Hochwasserabflüssen für Jährlichkeiten über 100 Jahre und bis hin zu 10 000 Jahren vorgeschlagen. Diese beruhte auf einer Maximierung der Schiefe der Pearson-III-Verteilung (P3V) auf der Grundlage einer Auswertung von 1 169 Pegeln in Deutschland.
