Talsperren gehören zu den großen Ingenieurbauwerken, von denen in sehr seltenen Fällen Gefährdungen ausgehen können, wie Schadensfälle in der Vergangenheit gezeigt haben. Diese sind dann eingetreten, wenn entweder Einwirkungen die Bemessungsannahmen überschritten haben oder die Widerstände im Bauwerk und Untergrund geringer als erwartet waren. Einen wesentlichen Anteil an den Versagensfällen von etwa einem Drittel machen Extremhochwasserereignisse mit nachfolgender Überströmung des Absperrbauwerkes aus.
Die Sicherheit von Talsperren wird von verschiedenen Einwirkungen aus Naturkräften bestimmt, deren Überführung in allgemeingültige Bemessungswerte schwierig ist, weil oft die Beobachtungsreihen zu kurz sind und außerdem während der vergleichsweise langen Nutzungsdauer der Anlagen Veränderungen erwartet werden. Um dennoch ein hohes Sicherheitsniveau der Anlagen zu gewährleisten, bedarf es besonderer Überlegungen und Maßnahmen für den normalen Betrieb und bei Überschreiten der Bemessungsannahmen. Einige davon werden im nachfolgenden Beitrag vorgestellt und kommentiert.
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| Quelle: | Wasserwirtschaft Heft 02-03 (März 2025) | |
| Seiten: | 5 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 10,90 | |
| Autor: | Prof. Dr.-Ing. habil. Reinhard Pohl | |
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Modellbasierte Generierung hochaufgelöster Hochwasserkennwerte für kleine, unbeobachtete Fließgewässer im Nordostdeutschen Tiefland
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