Das französische System der Elementarschadenversicherung ist eine Kooperation von öffentlicher Hand und privater Wirtschaft. Die Elementarschadenversicherung ist hier Pflichtleistung jeder Sachversicherung. Eine prozentuale Festlegung des Beitragssatzes per Gesetz und der Verzicht auf individualisierte Risikobewertung senken Versicherungsprämien erheblich. Eine Rückversicherung mit staatlicher Garantie sichert das Vorgehen ab.
Auch das Jahr 2024 begann mit erheblichen Überschwemmungen und den daraus resultierenden Schäden für alle Betroffenen. Und auch dieses Mal wird festgestellt, dass nicht alle Betroffenen gegen diese existenzbedrohenden Schäden versichert sind. Die mittlerweile fest verankerten Mechanismen greifen ebenfalls direkt: Es zeigen sich Politikerinnen und Politiker in Gummistiefeln in den Katastrophengebieten und versprechen Hilfe aus Steuergeldern. Um dieses nicht zukunftsfähige Muster zu durchbrechen fordern nun viele Stimmen (nicht zum ersten Mal) eine Versicherungspflicht. Die Forderung nach einer Pflicht für alle ist schnell ausgesprochen und erscheint auch zunächst einleuchtend. So wäre es doch am einfachsten, eine aus der Pflicht resultierende Versicherungsdichte von 100 % zu haben, um in Zukunft keine Steuergelder mehr aufwenden zu müssen.
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| Quelle: | Wasser und Abfall 09 (September 2024) | |
| Seiten: | 6 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 10,90 | |
| Autor: | Jakob Thevis | |
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