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Der großskalige Erwerb landwirtschaftlicher Nutzflächen in einkommensschwachen Ländern wird seit einigen Jahren öffentlich, politisch und rechtlich diskutiert. Thematisiert werden insbesondere die nachteiligen Folgen derartiger Investitionen in den Empfängerländern. Problematisch sind u.a. die wiederholt beobachteten Auswirkungen auf die Nahrungsmittelversorgung lokaler Bevölkerungsgruppen, die Einschränkungen traditioneller Landnutzungsrechte sowie negative Folgen für die Umwelt – besonders für Böden, Wälder und Süßwasserressourcen. Kritiker/- innen bezeichnen derartige Investitionenauch als „Land Grabbing“.
This article investigates the governance potential of different policies and laws addressing the issues arising out of large-scale farmland investments in lowincome countries (“land grabbing”). It interprets their development on thewhole as a tentative effort by a set of different actors to forge an effective governance system. It is argued that the development of these laws and policies has largely been defined by three key features: 1) forming a better understanding of the complex issues arising out of large-scale farmland investments, 2) reframing these issues, the responsibilities of involved actors, and the purpose of regulation, and finally, 3) flexibly shiftingmodes of governance in view of ineffective national and international laws and institutions. All three strategies have contributed to establishing a set of transnational guiding principles and standards of care that will substantially increase legal accountability and have the potential to effectively change investment practices.
| Copyright: | © Lexxion Verlagsgesellschaft mbH | |
| Quelle: | EurUp 04/2021 (Oktober 2021) | |
| Seiten: | 16 | |
| Autor: | Dr. Till Markus | |
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