Krisenmanagement und Risikokommunikation – Strategien für die Lebensmittelwirtschaft

Der vorliegende Beitrag stellt zunächst die rechtlichen Rahmenbedingungen
bei einer Lebensmittelkrise dar. Hierzu zählen die Definition der Krise im Rechtssinne (vgl. „Unsicheres Lebensmittel“, nachstehend unter Ziffer II.1.) sowie die öffentlich-rechtlichen Verpflichtungen im Krisenfalle, wie etwa Meldepflichten gegenüber Behörden, Rückruf oder Rücknahmepflichten (siehe hierzu nachstehend unter Ziffer II.2.).

Lebensmittelskandale – man denke nur an BSE oder Gammelfleisch – bleiben über Jahre im Bewusstsein von Industrie und Bevölkerung. Denn Lebensmittelunternehmer sehen sich neben nicht unerheblichen Kosten für eine Produktrücknahme und/oder einen Produktrückruf sowie einer ordnungsmittel- oder strafrechtlichen Inanspruchnahme fast immer auch mit einer massiven medialen Skandal-Berichterstattung konfrontiert. So kann die Lebensmittelkrise nicht zuletzt zu ernsten Imageeinbußen führen. Die Prävention vor der Krisensituationen und der richtige Umgang mit ihr sind daher für jeden Lebensmittelunternehmer von entscheidender Bedeutung. ImFebruar diesen Jahres hat die European Food Safety Authority („EFSA“) ihre Leitlinien zur Risikokommunikation1 überarbeitet. Dies nehmen die Autoren zum Anlass, sich grundlegend mit den Themen Krisenmanagement und Risikokommunikation auseinanderzusetzen.


Autoren:
Bärbel Milsch, Kristin Oertel



Copyright: © Lexxion Verlagsgesellschaft mbH
Quelle: StoffR 04/2015 (Juli 2015)
Seiten: 6
Preis inkl. MwSt.: € 32,00
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