The Chemicals Strategy for Sustainability

Just Missing Environmental Sustainability?

The revision of the REACH Regulation was initiated by the Commission´s Chemicals Strategy for Sustainability (CSS) in 2020, which is a part of the European Green Deal. Next to other innovative elements, the CSS introduced the concept of “Safe and sustainable by design (SSbD)” for chemicals, which aims at the transition of industry towards the production and use of more environmentally sustainable chemicals. The integration of environmental sustainability into the European regulatory framework of chemicals is not trivial, as it requires to taking not only the inherent properties of chemicals into account, but also the underlying chemical manufacturing processes. While the CSS envisaged the revision of REACH as a key implementation measure, it became gradually clear, that the European Commission did not plan to include environmental sustainability into the envisaged proposal for a revision of the REACH Regulation, but to focus the revision solely on widening safety aspects, while leaving the implementation of environmental sustainability requirements to other instruments, particularly the Ecodesign for Sustainable Products Regulation (ESPR). The European chemicals risk management might thus be governed by a rather fragmented regulatory framework, building on different European legal instruments, including the future REACH Regulation and the ESPR as major elements. In addition, within the innovation and research policy, the SSbD framework for chemicals is currently being developed by the Commission, which will have repercussions on the implementation of the two above-mentioned regulations. The development of these instruments will thrive the chemical industry towards greater environmental sustainability. However, there is a risk that inconsistencies and incoherence between these comprehensive and complex pieces of legislation that were developed independently of each other may hamper their respective implementation. This article assesses potential problems for the implementation of SSbD in practice due to these upcoming regulatory inconsistencies.


Authors:
Samira Galler, Martin Wimmer



Copyright: © Lexxion Verlagsgesellschaft mbH
Quelle: StoffR 03/2023 (September 2023)
Seiten: 16
Preis inkl. MwSt.: € 32,00
Autor:

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Ausnahmen und Abweichungen von Zielen der Raumordnung – Effektive Instrumente eines neuen „Deutschlandtempos“?
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (2/2024)
Nach § 6 Abs. 1 ROG können in einem Raumordnungsplan Ausnahmen von Zielen der Raumordnung festgelegt werden, nach § 6 Abs. 2 S. ROG soll die zuständige Raumordnungsbehörde einem Antrag auf Abweichung von einem Ziel der Raumordnung stattgeben, wenn die Abweichung unter raumordnerischen Gesichtspunkten vertretbar ist und die Grundzüge der Planung nicht berührtwerden.

Differenzierungen des Immaterialgüterschutzes im Stoffrecht
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (12/2023)
In der praktischen Anwendung des Stoffrechts überlappen sich oft verschiedene Schutzrechte, die zumTeil sehr unterschiedliche Zielrichtungen verfolgen. Zunächst ist dabei der Unterlagenschutz zu nennen.

Das neue Safety-Gate-Recht – alter Wein in neuen Schläuchen?
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (12/2023)
Informationen sind im Produktsicherheitsrecht ein wichtiges Gut: Die Marktüberwachungsbehörden benötigen etwa produktbezogene Informationen insbesondere im Zusammenhang mit (besonders) gefährlichen Produkten, um darauf mit entsprechenden Marktüberwachungsmaßnahmen reagieren zu können.

Agrarholzkulturen als Schnittstelle für eine Kooperation der Wasser- mit der Landwirtschaft
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2023)
Eine nachhaltige Kulturlandschaftsentwicklung wird zunehmend durch sektorale und konkurrierende Gesetze und Verwaltungshandeln behindert. Bundesweit werden dadurch Umsetzungsprozesse wie die der WRRL [1] erschwert. So weisen derzeit nur ca. 7 % der sächsischen Fließgewässer-Wasserkörper einen guten ökologischen Zustand auf (3. Bewirtschaftungsplan, Dez. 2021). In Sachsen wie auch bundesweit besteht ein erheblicher Handlungsbedarf, um die bisher bis 2027 angestrebte Zielerreichung sicherzustellen.

Der PFAS-Beschränkungsvorschlag – eine Bestandsaufnahme
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (7/2023)
PFAS sind eine Gruppe von mehreren tausend verschiedenen hochfluorierten synthetischen Stoffen, sowohl polymere als auch nichtpolymere. Sie sind definiert als fluorierte Stoffe, die mindestens ein vollständig fluoriertes Methyl- oder Methylen-Kohlenstoffatom (ohne ein daran gebundenes H/Cl/Br/I-Atom) enthalten, d. h. mit einigen wenigen Ausnahmen ist jede Chemikalie mit mindestens einer perfluorierten Methylgruppe (-CF3) oder einer perfluorierten Methylengruppe (-CF2-) ein PFAS.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...