Die imJuli 2021 inKraft getreteneNovelle desVerpackungsgesetzes sieht eine schrittweise Einführung neuer Regelungen zu den ThemenMehrweg und Pfandpflichten vor. Zum 1.1.2023 ist die nächste Stufe in Kraft getreten, wonach Betriebe grundsätzlich dazu verpflichtet sind, eine Mehrwegverpackung
für Speisen und Getränke anzubieten.
Seit dem 1.1.2023 gilt in Deutschland die sogenannte Mehrwegangebotspflicht im To-Go-Bereich nach § 33 Abs. 1 S. 1 Verpackungsgesetz (VerpackG). In der Gastronomie vor Ort verläuft die Umsetzung noch recht schleppend. Allerdings bietet die Mehrwegangebotspflicht gerade für Kommunen mit Blick auf die zunehmende Vermüllung der Innenstädte und Parks große Chancen. Städte und Gemeinden haben dabei eine Vielzahl an Möglichkeiten, das Angebot von Mehrwegverpackungen zu erhöhen. Dabei muss jede Kommune für sich entscheiden, ob sie in diesem Bereich aktiv wird und welchen Weg sie wählt und hierbei auch die administrativen und finanziellen Kapazitäten mit in die Abwägung einbeziehen.
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| Quelle: | AbfallR 04/2023 (August 2023) | |
| Seiten: | 9 | |
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Mehrwegquoten für Industrie- und Gewerbeverpackungen in Art. 29 PPWR
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (8/2024)
Eine kritische Analyse und Bewertung
Der neue Herstellerbegriff des Einwegkunststofffondsgesetzes – oder: Wer zahlt für den „Ayran- Becher“?
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (8/2024)
Das EWKFondsG dient der Umsetzung des Art. 8 Abs. 1 bis 7 der europäischen Einwegkunststoffrichtlinie (nachfolgend: EWKRL) und tritt seit dem 1.1.2024 schrittweise in Kraft. Ziel der Richtlinie ist es, Auswirkungen bestimmter Kunststoffprodukte auf die Umwelt, insbesondere die Meeresumwelt, und die menschliche Gesundheit zu vermeiden und den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft mit innovativen und nachhaltigen Geschäftsmodellen, Artikeln und Werkstoffen zu fördern.
Packaging recycling in EU member states – requirements from the circular economy package
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
The EU has established concrete recycling targets for packaging waste for 2025 and 2030. Furthermore, the methodology for calculating the corresponding recycling rates has been amended. The new and stricter calculation methodology will potentially lead to decreases of the current rates. This will be particularly the case for plastic packaging, where denkstatt calculated a gap far above 10 % compared to smaller decreases (> 2 %) to be expected for glass or steel packaging.
Luftige Verpackungen
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (7/2020)
Kaufen, öffnen, wegwerfen. Der in der Natur, vor allem in den Meeren hinterlassene Müll nimmt immer weiter zu. Soll der Ozean irgendwann voll davon sein? Kunststoffe zersetzen sich in Jahrhunderten. Es stellt sich die Frage, ob dieMenge an Verpackungsmüll dadurch reduziert werden kann, dass die Vertreiber verpflichtet werden, die Verpackungen, welche sie zwecks Verpackens ihrerWare in Umlauf bringen, hinsichtlich Materialmasse oder -volumen zu verkleinern. Können zu groß geratene Verpackungen rechtlich verhindert werden? Woran scheitert die Durchsetzung?
Recycling von Kunststoffverpackungen
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2019)
Das Thema „Recycling von Kunststoffverpackungen“ ist en vogue: Technisch werden neuartige Verfahren entwickelt, wie Kunststoffe einer Verwertung zugeführt werden können. Politisch werden vielfach Akzente gesetzt, so z.B. der Ende 2018 von der Bundesumweltministerin Svenja Schulze proklamierte 5-Punkte-Plan für „weniger Plastik undmehr Recycling“.Auch aus der rechtlichen Perspektive ist das Thema im Fluss.
