In unserer modernen Gesellschaft sind wir daran gewöhnt, dass Strom, Wasser, Kommunikationsmöglichkeiten oder Notfalldienste nahezu immer und überall verfügbar oder erreichbar sind. Dafür sorgen die Kritischen Infrastrukturen (KRITIS), die die Lebensadern unserer modernen Gesellschaft bilden.
Hochwasser betrifft Kritische Infrastruktur-Netzwerke und sorgt für Versorgungsdisruptionen, die bisher nicht im Hochwasserrisikomanagement betrachtet werden. Modellierungsansätze für diese Netzwerke erweitern das Spektrum der zu betrachtenden Konsequenzen in der Hochwasserrisikoanalyse. Die Einbindung von Kritischen Infrastrukturen in das Hochwasserrisikomanagement schafft Herausforderungen für die Datenbeschaffung, aber vor allem zusätzliche Optionen für Maßnahmenkataloge.
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| Quelle: | Wasser und Abfall 11 (November 2023) | |
| Seiten: | 5 | |
| Autor: | Dipl.- Ing. Roman Schotten Prof. Dr.-Ing. Daniel Bachmann | |
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Wassermengenbewirtschaftung der Stauanlagen in Sachsen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2025)
Die Aufgaben des Freistaates Sachsen hinsichtlich Planung, Errichtung, Betrieb und Unterhaltung von Talsperren (TS), Wasserspeichern und Hochwasserrückhaltebecken werden seit Anfang der 1990er-Jahre durch den Staatsbetrieb Landestalsperrenverwaltung (LTV) wahrgenommen. Zum Stauanlagenbestand gehören derzeit 87 Stauanlagen, darunter 25 Trink- und 31 Brauchwasser-Talsperren, 25 Hochwasserrückhaltebecken und 6 Wasserspeicher. Der bewirtschaftete Stauraum beträgt insgesamt 612 Mio. m³.
Ermittlung von Hochwasserscheiteln und -füllen für große Jährlichkeiten
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Die Ermittlung von Hochwasserscheiteln für Jährlichkeiten über 200 Jahren stellt aufgrund der Unsicherheit in der Schätzung, bedingt durch kurze Beobachtungsreihen und einzelne extreme Hochwasser, eine große Herausforderung dar.
Treibgutverhalten im Hochwasserfall und hochwasserangepasste Brückenbauweisen
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Eine Vielzahl von Studien belegt bereits den starken Einfluss von
Verklausungen an Brücken auf das Abflussgeschehen während des
Hochwassers 2021. Aufgrund des Aufstaus der Wassermassen
vor Brücken kam es zu einer Ausbreitung der Überflutungsflächen,
einer Erhöhung der Wassertiefen an kritischen Standorten
und somit zu höherem Schaden.
Methodik zur Entwicklung von Steuerungsreglements für Staustufenmanagement und Flutpolder zur Hochwasserminderung
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Die zum Teil katastrophalen Auswirkungen großer Hochwasser der letzten Jahre zeigen deutlich die Vulnerabilität fließgewässernaher Siedlungsstrukturen an großen Flüssen.
Anforderungen an die Vorbereitung der Verwaltung in Krisenlagen
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Sich teilweise überlagernde Ausnahmesituationen wie außergewöhnliche Naturereignisse, Fluchtmigration oder auch Wellen der COVID-19-Pandemie sind durchaus nicht selten und stellen insbesondere die Leistungsfähigkeit von (Kommunal-)Verwaltungen immer wieder auf die Probe.
