Die KlimaWelten Hilchenbach e. V. sind eine zertifizierte außerschulische Bildungseinrichtung für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) mit einem vielfältigen BNE-Bildungsangebot im Bereich Klima-, Naturund Ressourcenschutz. Der engagierte Verein ist sowohl Teil des BNE- Landesnetzwerks in NRW als auch Ansprechpartner für das Landesprogramm „Schule der Zukunft“.
Neben BNE-Programmen für Kitas und Schulen bietet die Klima- Welten Hilchenbach BNE-Angebote für Familien, Erwachsene und Interessierte im Rahmen von Tagesveranstaltungen, Treffs oder Vortragsabenden an. Das Hauptanliegen ist es, Jung und Alt zu Klimaschutzfragen zu informieren und dafür zu sensibilisieren, was jeder von uns dazu beitragen kann, um unsere Erde für zukünftige Generationen lebenswert zu erhalten. Träger der Einrichtung ist der ehrenamtlich geführte Verein KlimaWelten Hilchenbach e. V. In dem ehemaligen denkmalgeschützten Schulgebäude der Florenburgschule im Zentrum von Hilchenbach wird seit 2016 ein breites und nachhaltiges Bildungsangebot nach und nach „ausgebaut“. Hierbei ist das Wort „ausbauen“ doppeldeutig zu verstehen: Inhaltlich wie auch räumlich entwickeln wir uns ständig weiter. Begonnen hat alles bescheiden in einem der Klassenräume – dem „Grünen“ Raum, in dem bis heute regelmäßig Treffen stattfinden, wie z. B. einmal im Monat unser gern besuchtes „Repair Café“. Im Juni 2017 konnte dank der Förderung durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung die KlimaKüche samt großen KlimaWeltenTreffraum eröffnet werden und ein Jahr später im Juni 2018 auch das KlimaLabor.
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| Quelle: | Wasser und Abfall 09 (September 2022) | |
| Seiten: | 3 | |
| Autor: | Ingrid Lagemann Janine Lückerath | |
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Die schwerwiegenden Folgen von Krieg und Umweltzerstörung für die öffentliche Trinkwasserversorgung der Stadt Pokrovsk in der Ukraine
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2025)
Im Osten der Ukraine, vor allem in der von Krieg geprägten Region rund um die Stadt Pokrovsk, ist die Situation der öffentlichen Trinkwasserversorgung kritisch. Die bereits langanhaltenden militärischen Auseinandersetzungen verbunden mit industriellen Altlasten und mangelnder Wasserinfrastruktur verschärfen die Lage erheblich. Dieser Beitrag macht auf die Trinkwassersituation in der Region Pokrovsk, die als kennzeichnendes Beispiel für die Wasserproblematik in den ukrainischen Kriegsgebieten dienen soll, aufmerksam.
Hydroponische Wasserwiederverwendung von aufbereitetem Wasser
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Hydroponische Wiederverwendung von aufbereitetem Wasser spart Wasser sowie Nährstoffe und liefert sichere und hohe Erträge von Salat und Tomaten. Eine ressourcenschonende, kreislauforientierte Lebensmittelproduktion bedarf eines integrierten Qualitätsmanagements und eines klaren rechtlichen Rahmens.
Aufbereitetes Abwasser - Eine Alternative fuer kommunale Anwendungen?
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In Bad Oeynhausen verschärfen Dürreperioden Nutzungskonflikte um Trinkwasser. Eine Lösung bietet die Wiederverwendung von aufbereitetem Abwasser als alternative Wasserquelle. Das Forschungsprojekt „DigiWaVe“ bereitet die Grünflächenbewässerung mit digitaler, KI-gestützter Steuerung vor. Geplant ist eine Brauchwasserleitung ins Stadtzentrum. Da rechtliche Anforderungen für Bau und Betrieb noch ungeklärt sind, soll ein Austausch aller Akteure Risiken minimieren und die Akzeptanz fördern. In Bad Oeynhausen findet dieser Prozess bereits statt.
Automatisierte Erstellung digitaler Böschungsoberkanten und Gewässerrandstreifen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2025)
Vorgestellt wird eine Methode zum Erstellen von digitalen Böschungsoberkanten und Gewässerrandstreifen, die auf digitalen Geländemodellen und Open-Source-GIS-Software basiert. Über die Verarbeitung von hochauflösenden DGM-Daten und der Ableitung eines Ersatzfließgewässernetzes wurden die Böschungsoberkanten identifiziert und mit Attributen wie Gefälleneigung und Qualitätsklassen versehen. Für den Freistaat Sachsen konnten so über 63.600 km Böschungsoberkanten mit differenzierten Qualitätsmerkmalen und Abstandsflächen identifiziert werden.
Synergien, Zielkonflikte und Lösungsansätze zwischen Moorwiedervernässung und Wasserwirtschaft
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2025)
Die Notwendigkeit der Moorwiedervernässung für Klima-, Boden-, Natur- und Gewässerschutz ist unbestritten. In der Umsetzungspraxis treten fachlich-rechtliche Konflikte auf, vor allem in den Feldern Naturschutz und Wasserwirtschaft. Dies wird im Sinne von Konflikt- und Synergiepotenzialen und im Hinblick auf mögliche Lösungen beleuchtet.
