Der 37. Bundeskongress des BWK fand vom 22. – 23. September 2022 unter dem Motto „Ein Jahr nach der Flut – Konsequenzen und Aussichten“ in der Europahalle Trier als sehr gut besuchte Präsenzveranstaltung statt. Eine Fachtagung mit zwei Sessions und abschließender Podiumsdiskussion sowie einem Training für Nachwuchskräfte des Jungen Forums des BWK rundeten den Kongress, in dem das Risikomanagement im Nachgang zur Hochwasserkatastrophe im Sommer 2021 aufgearbeitet wurde, ab. Gleichzeitig wurde von der Stadt Trier in und vor der Europahalle eine WasserwerkSTADT durchgeführt, bei der in vier Einzel- Workshops in Kooperation mit dem BWK das Starkregenrisiko in den Trierer Stadtteilen beleuchtet wurde. Ein viel beachtetes Ausstellerforum wurde angeboten. Exkursionen am 24. September erweiterten das interessante Programm.
Herr Prof. Dipl.-Ing. Joachim Kilian, Vorsitzender BWK-Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland e. V. (HRPS), begrüßte alle Teilnehmenden des Kongresses. Er skizzierte kurz die Fachtagung und das Nachwuchstraining des Jungen Forums. Kilian wies auf die Begleitung durch die WasserwerktSTADT der Stadt Trier hin, bei der Fachwelt und Gewässeranrainer aus der Hochwasserkatastrophe die Gestaltung der Zukunft lernen und Verbesserungspotenzial erkennen konnten.
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| Quelle: | Wasser und Abfall 12 (Dezember 2022) | |
| Seiten: | 7 | |
| Autor: | Dipl.-Ing. Markus Porth Udo Satzinger Carina Hahn | |
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Die schwerwiegenden Folgen von Krieg und Umweltzerstörung für die öffentliche Trinkwasserversorgung der Stadt Pokrovsk in der Ukraine
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Im Osten der Ukraine, vor allem in der von Krieg geprägten Region rund um die Stadt Pokrovsk, ist die Situation der öffentlichen Trinkwasserversorgung kritisch. Die bereits langanhaltenden militärischen Auseinandersetzungen verbunden mit industriellen Altlasten und mangelnder Wasserinfrastruktur verschärfen die Lage erheblich. Dieser Beitrag macht auf die Trinkwassersituation in der Region Pokrovsk, die als kennzeichnendes Beispiel für die Wasserproblematik in den ukrainischen Kriegsgebieten dienen soll, aufmerksam.
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Hydroponische Wiederverwendung von aufbereitetem Wasser spart Wasser sowie Nährstoffe und liefert sichere und hohe Erträge von Salat und Tomaten. Eine ressourcenschonende, kreislauforientierte Lebensmittelproduktion bedarf eines integrierten Qualitätsmanagements und eines klaren rechtlichen Rahmens.
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Wasserwiederverwendung trägt zur Entlastung natürlicher Wasserressourcen bei. Die seit 2023 gültigen EU-Mindestanforderungen an Wasserwiederverwendung werden derzeit in deutsches Wasserrecht integriert. Das im Juli 2025 erschienene Merkblatt DWA-M 1200 erleichtert die praktische Umsetzung von Wasserwiederverwendung in Deutschland.
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