Bewirtschaftungsplan und Maßnahmenprogramm für die FGE Eider

Für die Flussgebietseinheit Eider sind am 22. Dezember 2020 die WRRL-Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme für den 3. Bewirtschaftungszeitraum für die Anhörung der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt worden. Stellungnahmen sind bis zum 22. Juni 2021 möglich. In den Berichten sind die Zustandsbewertungen der Gewässer sowie die erforderlichen Maßnahmen zur Erreichung des guten Zustands dokumentiert.

Die Flussgebietseinheit Eider (FGE Eider) befindet sich im nördlichsten Teil des Mitgliedstaats Deutschland und umfasst den westlichen Teil des Bundeslands Schleswig-Holstein (Bild 1). Die Größe des Gesamteinzugsgebiets der FGE Eider beträgt 9.337 km², davon 4.730 km² Landfläche inklusive Fließgewässer und Seen sowie 4.607 km² Küsten- und Hoheitsgewässerfläche. Die Abstimmung der Bewirtschaftungsplanung mit Dänemark erfolgt regelmäßig, die Ergebnisse werden in den jeweils nationalen Plänen und Programmen dokumentiert. Das Gesamteinzugsgebiet der FGE Eider erstreckt sich von der Grenze zu Dänemark bis zu dem im Süden gelegenen Nord-Ostsee-
Kanal. Geomorphologisch wird der landseitige Anteil der Flussgebietseinheit durch die Hauptnaturräume Marsch und Geest sowie zu kleinen Anteilen durch den Hauptnaturraum östliches Hügelland geprägt. Wichtige Hauptgewässer der FGE Eider sind die Miele, Eider, Treene, Husumer Mühlenau, Arlau, Bongsieler Kanal und der Alte Sielzug. Bedeutende natürliche stehende Gewässer sind der Bistensee, der Sankelmarker See und der Hohner See. Zur FGE Eider gehört außerdem das Küstengewässer der Nordsee von der Grenze zum Küstengewässer der Wiedau bis zum südlich angrenzenden Küstengewässer der Flussgebietseinheit Elbe. Seewärtig reicht das Küstengewässer der FGE Eider bis an die ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ) und umfasst dabei eine Seemeile seewärts der Basislinie die biologisch und chemisch zu betrachtenden Wasserkörper um Helgoland, die Nordfriesischen Inseln und Halligen und bis zur AWZ die chemisch zu betrachtenden Hoheitsgewässer. Das Einzugsgebiet der FGE Eider befindet sich in der gemäßigten Klimazone und ist dem Tiefland (Höhen kleiner 200 m NHN) zugeordnet, das zur norddeutschen Tiefebene gehört. Einige Gebiete liegen unter Normalhöhennull. Das Klima der FGE Eider wird durch die Nähe zur Nordsee bestimmt. Im Einzugsgebiet der Flussgebietseinheit leben ca. 400.000 Einwohner. Dies entspricht
einer Bevölkerungsdichte von 84 Einwohnern pro km².



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasser und Abfall 03 (März 2021)
Seiten: 2
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: M. Sc. Silke Andresen

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