Die Suche nach dem Wasser in Dürrezeiten

Wenn bereits kaum Niederschlag fällt – wo und wie verteilt sich das wenige Wasser und wie kann man den Rückhalt im Boden und in der Landschaft verbessern? Forscher vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) haben herausgefunden, dass die Vegetation darauf einen großen Einfluss hat. Sie analysierten die Speicherung, Verteilung und Qualität des Wassers in der Landschaft am Beispiel des dürreempfindlichen Demnitzer Mühlenfließes, einem Teileinzugsgebiet der Spree, in Brandenburg.

Aufgrund der aktuellen Klimakrise mit zunehmenden Dürren müssen wir wissen, wie viel Wasser verschiedene Pflanzen nutzen, und wieviel Wasser für die Grundwasserneubildung und den Oberflächenabfluss zur Verfügung steht. Wir als Forschende fragen uns: Kann man über nachhaltige Landnutzung den Wasserverbrauch steuern und ganze Landschaften widerstandsfähiger gegenüber Klimaextremen gestalten?



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasserwirtschaft - Heft 11 (November 2020)
Seiten: 2
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Prof. Dr. Dörthe Ttetzlaff
Lukas Kleine

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