Manuelle Lotdrahtpositionsbestimmung mittels LED-Pointer


1 Einleitung

Nach DIN 19 700-11 Talsperren [1] ist das Ziel der √úberwachung der Nachweis der Zuverl√§ssigkeit der Talsperre in allen Bau- und Betriebsphasen. Das Verhalten der Talsperre √ľber die Zeit ist zu erfassen. Fest eingebaute oder mobile Messeinrichtungen erm√∂glichen die Messungen zur Bauwerks√ľberwachung einer Talsperre. Neben Messungen der Wirkgr√∂√üen und der daraus resultierenden Bauwerksreaktionen erfolgen visuelle Beobachtungen, um ein Gesamtbild der Zuverl√§ssigkeit der jeweiligen Anlage zu erhalten. Das Merkblatt DWA-M 514 Bauwerks√ľberwachung an Talsperren [2] enth√§lt erg√§nzende Informationen und soll Grundlage f√ľr die Beurteilung der Bauwerks√ľberwachung sein.

Hiernach geh√∂ren Lotanlagen zur Regelaustattung von Staumauern. Durch die Verf√ľgbarkeit elektronischer Systeme sind mittlerweile fast alle Lotanlagen mit automatischen Ableseeinrichtungen ausger√ľstet, die die Messdaten kontinuierlich erheben, ggf. anzeigen und √ľbertragen. Zur Sicherstellung der Datenqualit√§t muss eine Kontrolle der automatisch gewonnenen Messwerte mittels manueller Messung nach DIN 19 700-11 m√∂glich sein. Diese sollte nach o. g. Merkblatt mindestens einmal pro Vierteljahr zur Kontrolle und ggf. Kalibrierung durchgef√ľhrt werden.

2 Glörtalsperre

Die Gl√∂rtalsperre liegt etwa 10 km westlich von L√ľdenscheid in Nordrhein-Westfalen. Sie wurde in den Jahren 1903/1904 erbaut. Die Staumauer ist als Gewichtstaumauer mit bogenf√∂rmigem Grundriss in Bruchsteinmauerwerk hergestellt worden. Sie hat eine gr√∂√üte H√∂he von 32 m, eine gr√∂√üte Sohlenbreite von rd. 23 m und eine Kronenl√§nge von 168 m. Die Gr√ľndung liegt in Talmitte auf ca. 277 m √ľ. NHN und erfolgte nach den Bauunterlagen auf festem, verwittertem Fels.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasserwirtschaft - Heft 09 (September 2020)
Seiten: 6
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Dipl.-Ing. Katja Last
Bernd Brenner

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