Talsperren unter Bergsenkung – ein Praxisbeispiel zur Sanierung in NRW

Mit dem Ende des Steinkohlebergbaus im Ruhrgebiet sind die Folgen, die durch den jahrhundertelangen untertägigen Bergbau verursacht wurden, nicht unmittelbar beendet. Am Praxisbeispiel einer Talsperre, die errichtet wurde, um den bergsenkungsbedingt gestörten Abfluss temporär zu regulieren, werden die vom Bergbau induzierten Einflüsse zusammen mit den künftigen Aufgaben des Hochwasserschutzes in der deutschen Metropolregion vorgestellt.

Zum Hochwasserschutz wurden im Ruhrgebiet Fließgewässer, deren Abfluss bergsenkungsbedingt gestört wurde, u. a. durch den Bau von Hochwasserrückhaltebecken (HRB) und kleinen bzw. mittleren Talsperren verändert. Diese liegen nahe an der Bebauung und haben wegen des fortschreitenden Bergbaus immer wieder bauliche Anpassungen erfahren. Im Spannungsfeld zwischen Beanspruchung der Bausubstanz, aktuellem Hochwasserrisikomanagement sowie genehmigungsrechtlichen und ökologischen Aspekten des Nachbergbaus sind neue Herausforderungen an die Planung und das Bauen im Bestand gegeben. Diese werden am Beispiel des HRB Talsperre Rotbachsee vorgestellt.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasserwirtschaft - Heft 04 - 2019 (Mai 2019)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Geologie-Assessorin Dipl.-Geol. Patricia Schüll
Dipl.-Ing. Udo Peters

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