Anlagenwissen im Instandhaltungsprozess digitalisieren

Die ordnungsgemäße Instandhaltung von Anlagen und Bauwerken nach den anerkannten Regeln der Technik ist Basis für den sicheren Betrieb. In diesem Beitrag wird der Anwenderbericht einer softwarebasierten Lösung für Wartung und Instandhaltung vorgestellt. Dieser beantwortet zentrale Fragen zu Dokumentation und Nachweisführung, steigendem Datenaufkommen und dem Erhalt des Anlagenbestandes aus Sicht eines bayerischen Wasserwirtschaftsamtes als Betreiber von Stau- und Überleitungsanlagen.

1 Vorbetrachtung
Die BN Automation AG (BNA) versteht sich als Dienstleister in den Bereichen Automatisierung, Informationstechnik und Datenlösungen. Ihre Kernkompetenzen sind in der Wasser- und Abwasserbranche verankert. Vor dem Hintergrund der Datenlösungen tritt BNA als Berater und Unterstützer bei der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten in der Instandhaltung auf. Der Begriff Digitalisierung hat mehrere Bedeutungen, wobei im folgenden Kontext die grundlegende Transformation analoger Informationen in ein digital nutzbares Format gemeint ist. Im weiteren Sinne verbirgt sich dahinter nach der digitalen Nutzung von Daten oder der Abarbeitung von Prozessen auch, gewonnene Daten informationstechnisch zu verarbeiten, diese zu speichern, zu verbreiten, sie miteinander zu vernetzen und daraus wertvolle Informationen zu generieren. Hinsichtlich der Instandhaltung in der Wasserwirtschaft liegt das Potenzial der Digitalisierung in der langfristigen Sicherung von anlagenspezifischem Wissen und in der effizienten Gestaltung der Instandhaltungsprozesse. Digitalisierte Informationen über Bauteile, Anlagen und den Instandhaltungsprozess dienen in Verbindung mit geeigneter Software der lückenlosen Planung, Durchführung und Dokumentation der Instandhaltung.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasserwirtschaft - Heft 04 - 2019 (Mai 2019)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: M.Sc. Nico Friedemann

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