Das Leipziger Neuseenland zwischen Bergbausanierung, Wasserwirtschaft und Regionalentwicklung

Das heutige Leipziger Neuseenland im Mitteldeutschen Braunkohlenrevier war ursprünglich eine an Standgewässern arme Landschaft. Erst in der Folge des Rohstoffabbaus entstanden große und kleinere Tagebauseen mit einer Gesamtfläche von aktuell ca. 250 km² Fläche mit unterschiedlichsten Nutzungspotenzialen.

Die Bewältigung der noch anstehenden wasserwirtschaftlichen Problemfelder bedarf eines engen Zusammenwirkens zwischen den für Regionalplanung, Wasser- und Bergrecht zuständigen Stellen. Mit dem Gewässerkatalog Mitteldeutschland liegt ein Informationsmedium vor, das Fachbehörden, Kommunen und Bürger gleichermaßen als Zielgruppen hat. Die aktuelle Herausforderung besteht darin, den Belangen des „Kohleausstiegs“ und des damit verbundenen Strukturwandels Rechnung zu tragen.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasserwirtschaft - Heft 04 - 2019 (Mai 2019)
Seiten: 8
Preis: € 10,90
Autor: Prof. Dr. habil. Andreas Berkner

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