Kommunaler Klimaschutz: Verbesserte Abfallentsorgung, energie-optimierte Abwasseranlagen und Trinkwasserversorgung werden stärker gefördert

Die Förderung von Klimaschutzprojekten in Kommunen wird zum 1. Januar 2019 ausgeweitet. In den Bereichen Abfallentsorgung, Abwasseranlagen und Trinkwasserversorgung hat das Bundesumweltministerium neue Fördermöglichkeiten geschaffen. Es bestehen zudem neue Förderungen für Energie- und Umweltmanagement.

Die „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld" (kurz: Kommunalrichtlinie) des Bundesumweltministeriums (BMU) ist am 1. Oktober in einer neuen und erweiterten Fassung veröffentlicht worden. Sie tritt am 1. Januar 2019 in Kraft. Bereits bestehende Förderschwerpunkte werden durch neue ergänzt. Neu ist etwa, dass Betriebe ab 25 % kommunaler Beteiligung künftig antragsberechtigt sind. Finanzschwache Kommunen werden in ihrem Engagement für den Klimaschutz nach wie vor besonders unterstützt. Sie profitieren für alle Förderschwerpunkte von erhöhten Förderquoten.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasser und Abfall 11 - 2018 (November 2018)
Seiten: 3
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Philipp Reiß
Ilka Müller

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