Hochwasserrisikokommunikation in einer großen Kommune am Beispiel Dresden

In der Landeshauptstadt Dresden müssen in der Hochwasserrisikokommunikation unterschiedlichste Prozesse initiiert und aufrechterhalten werden. Zum einen sind laufende Baumaßnahmen verfahrenskonkret zu begleiten. Zum zweiten sind politische Entscheidungen vorzubereiten. Nicht zuletzt müssen neue Anwendungen zur Förderung der individuellen Eigenvorsorge begleitet werden. Als Grundlage dafür ist das Wissen über die vielfältigen lokalen Hochwasserrisiken zu pflegen und für die Öffentlichkeit transparent aufzubereiten.

Dieser Beitrag skizziert die Herausforderungen in der Kommunikation mit Bürgern und Unternehmen im Umgang mit Hochwasserrisiken auf kommunaler Ebene in einer großen Gemeinde. Grundlage sind die Erfahrungen des Dresdner Umweltamtes in den letzten 15 Jahren bei der kontinuierlichen Verbesserung des Hochwasserrisikomanagements (HWRM). Weitere Adressaten der Hochwasserrisikokommunikation, wie z. B. die öffentliche Verwaltung selbst, Institutionen für Forschung und Entwicklung oder auch kommunalpolitische Akteure, wären eigene Artikel wert.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasserwirtschaft - Heft 12 - 2018 (Dezember 2018)
Seiten: 5
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dipl.-Phys. Jens Seifert

Artikel weiterleiten Artikel kostenfrei anzeigen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

FLIWAS3: Lokal hochaufgelöste Informationen zu Niederschlag und Abflussdaten verfügbar - warum werden sie noch nicht überall genutzt?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2023)
Die HochwasserVorhersageZentrale (HVZ) Baden-Württemberg berechnet mit dem Wasserhaushaltsmodell LARSIM die Abflussvorhersagen an den Pegeln mit mittleren und großen Einzugsgebieten in m³/s des Landes Baden-Württemberg. Meteorologischer Input hierbei sind die beschrieben Niederschlagsvorhersagen, die Daten der Niederschlagsmessstationen und die Wetterradardaten (Bild 1). Weitere Daten der HVZ sind die Wasserstandmessungen an den Pegeln (15-Minuten-Takt), Schneemessung, Lufttemperatur und Betriebsdaten von besonderen Hochwasserrückhaltebecken und Poldern.

Modellierung Kritischer Infrastruktur- Netzwerke zur Erweiterung des Hochwasserrisikomanagements
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2023)
In unserer modernen Gesellschaft sind wir daran gewöhnt, dass Strom, Wasser, Kommunikationsmöglichkeiten oder Notfalldienste nahezu immer und überall verfügbar oder erreichbar sind. Dafür sorgen die Kritischen Infrastrukturen (KRITIS), die die Lebensadern unserer modernen Gesellschaft bilden.

Sind Bemessungsabflüsse nach dem Kleeberg/Schumann-Verfahren noch begründet?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2023)
Mit der Veröffentlichung des Entwurfs der DIN 19 700, Teil 11 Talsperren im Jahr 2001 wurden Bemessungshochwasser mit Überschreitungswahrscheinlichkeiten der Höchstabflüsse von Pü = 10-3 (Jährlichkeit 1 000 Jahre) bzw. Pü = 10-4 (Jährlichkeit 10 000 Jahre) eingeführt. Die Ermittlung von Hochwasserabflüssen mit derart geringen Überschreitungswahrscheinlichkeiten ist, unabhängig davon, ob man hierzu einen statistischen oder deterministischen Ansatz verfolgt, stets mit einer Reihe von subjektiven Entscheidungen verbunden.

Frühwarnung mit Mobilfunknetzdaten - HoWa-innovativ
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2023)
Durch über 700 Naturkatastrophen sind weltweit pro Jahr ca. 200 Mio. Menschen betroffen. Allein 2017 sind Schäden von ca. 340 Mrd. USD und ca. 10 000 Todesopfer zu beklagen gewesen. Ca. 47 % dieser Ereignisse sind auf Hochwasser und Sturzfluten zurückzuführen [12]. Die Wissenschaft ist sich einig, dass die Klimaveränderung zur Zunahme von Starkregen- und Hochwasserereignissen führen wird, welche sich in den letzten vier Jahrzehnten weltweit schon mehr als vervierfacht haben.

Erkenntnisse für die Abfallentsorgung aus der Flutkatastrophe im Ahrtal
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2023)
Vom 12. bis zum 19. Juli 2021 verursachte das Tief Bernd in mehreren Regionen Deutschlands schwere Niederschläge. Besonders betroffen war die Region in Westdeutschland zwischen Hagen, Wuppertal, Euskirchen und vor allem das südlich angrenzende Ahrtal im Landkreis Ahrweiler im Norden von Rheinland-Pfalz.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...