Eröffnung der neuen Wasserbaulabors an der Fachhochschule Nordwestschweiz

Am 17. August 2018 fand die Eröffnung des Wasserbaulabors des Instituts Bauingenieurwesen an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) in Muttenz statt. Dazu kamen 120 geladenen Gäste, die ausgewählte Fachvorträgen hörten, die Anlagen des neuen Wasserbaulabors besuchten und über zukünftige Ziele und Kompetenzen des neuen Wasserbaulabors informiert wurden.

Die Eröffnung des neuen Wasserbaulabors fand am 17. August 2018 im neuen Gebäude der FHNW auf dem Campus Muttenz statt. Die 120 geladenen Fachpersonen, darunter Vertreter aus den Tiefbauämtern, Gemeinden, Gebäudeversicherungen und Planungsfirmen, kamen aus den Trägerkantonen der FHNW und der angrenzenden deutsch-französischen Grenzregion. Nach der Begrüßung gab Prof. Dr.-Ing. Henning Lebrenz, Leiter des Fachbereichs „Wasserbau und Wasserwirtschaft" des Instituts Bauingenieurwesen, einen Rückblick auf die 45-jährige Ausbildungsgeschichte im Wasserwesen am Standort Muttenz, einen Ausblick auf Ziele und Kompetenzen des neuen Wasserbaulabors und leitete durch die Veranstaltung.  Zunächst standen ausgewählte Fachvorträge auf dem Programm, die thematisch aktuell waren und auf das Interesse der Teilnehmer stießen. Daniela Pavia Santolamazza skizzierte einen stochastischen Ansatz zur Ermittlung von Hochwasserabflüssen in Einzugsgebieten, der systematische Variationen in Zeit und Raum mit einschließt. Emmanuel Oertlé berichtete über physischen Wasserverlusten in Rohrleitungssystemen und deren Relevanz auch in technisierten Gesellschaften. Fabiano Rosa präsentierte Ergebnisse aus seinen Untersuchungen zur Schemmholzproblematik an Grobrechen.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasserwirtschaft - Heft 10 - 2018 (Oktober 2018)
Seiten: 1
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Daniela Pavia Santolamazza
Prof. Dr.-Ing. Henning Lebrenz
Antonia Schweiger

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