eDNA – Einführung in Methodik, Stand der Technik und Ausblick für alpine Gewässer

Unter eDNA versteht man die genetischen Spuren, die Organismen in ihrer Umgebung hinterlassen haben. Sie finden sich im Wasser, im Boden und in der Luft. Die noch recht junge Disziplin der eDNA-Forschung nutzt diese Spuren, um mit ihnen gezielt nach Arten zu suchen oder gesamte Arteninventare zu erstellen.

 Die Identifizierung der Arten erfolgt, indem die DNS aus dem Medium gewonnen und sequenziert wird. Diese Sequenzen werden anschließend über den Abgleich mit einer Datenbank einzelnen Arten zugeordnet. Im alpinen Bereich eröffnen sich dadurch vielfältige Anwendungsmöglichkeiten, wie z. B. Bestandsaufnahmen, Besatzkontrollen oder Neozoen-Monitoring.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasserwirtschaft - Heft 02/03 - 2018 (März 2018)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Dr. rer. nat. Michael A. Miller

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