Lebensraumqualität von Fließgewässern: morphologische oder hydraulische Indizes?

Die Hydromorphologie ist ein maßgeblicher Faktor für die ökologische Funktionsfähigkeit eines Fließgewässers. Es sind deshalb Methoden notwendig, um die hydromorphologische Qualität möglichst objektiv bewerten zu können.

Der vorliegende Artikel stellt zwei auf grundlegend verschiedenen Ansätzen beruhende Indizes zur Bewertung der Fließgewässerlebensräume vor. Durch eine Korrelationsanalyse wird gezeigt, dass beide Indizes die hydromorphologische Qualität treffend beschreiben. Weiters werden Empfehlungen für deren Anwendung gegeben.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasserwirtschaft - Heft 02/03 - 2018 (März 2018)
Seiten: 6
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Dr. Walter Gostner
Dipl. Ing. Matteo Paternolli

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Hydraulische Untersuchungen im Beckenübergang von Beckenschlitzpässen bei variabler Wandstärke und Rauheit
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2024)
Der Beckenschlitzpass oder technische Beckenpass (TB) stellt im Wesentlichen eine Adaptierung des naturnahen Beckenpasses (NB) dar, welche eine exakte Bemessung und Ausführung dieser Fischaufstiegsanlage (FAA) sicherstellt. Die naturnahe Variante des Beckenpasses wird im österreichischen Fischaufstiegshilfen-Leitfaden (FAH-Leitfaden) [1] beschrieben und ist als eine mit naturnahen Materialien - im wesentlichen Wasserbausteine - zu errichtende FAA zu verstehen.

Vergleich der Schlitzgeschwindigkeit über glatten und rauen Sohlen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2024)
Die Geschwindigkeitsverteilungen über glatten und rauen Sohlen in einem Schlitz einer Fischaufstiegsanlage wurden mit Hilfe gegenständlicher Versuche an der Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) untersucht. Die Ergebnisse zeigen keinen wesentlichen Unterschied zwischen glatter und rauer Sohle. Die gemessenen Geschwindigkeitsprofile sind über die Höhe annähernd konstant.

Planungsprozesse in Kölner Klimahotspots für Quartiersentwicklung im Bestand
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2024)
Im urbanen Umfeld ist und wird es zunehmend notwendig, den Prozessen und Funktionen des natürlichen Wasserkreislaufs ausreichend Raum einzuräumen. Dabei lassen sich die Wege des Regenwassers vielfältig und frühzeitig auf verschiedenen Ebenen gestalten. Besonders herausfordernd ist dies im urbanen Bestand. Maßnahmen im öffentlichen Raum und im Privateigentum müssen zusammenkommen.

Technische Anforderungen zur Dammpflege unter dem Aspekt der Anlagensicherheit
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2024)
Große Staustufen tragen mit rund 1 200 km Stauhaltungsdämmen (Dämme) erheblich zum Hochwasserschutz im Freistaat Bayern bei. Der Bau von Staustufen ist nach § 31 Nr. 2 WHG planfeststellungspflichtigen Gewässerausbauten gleichgestellt. Betreiber sind daher zur Aufrechterhaltung der Gebrauchstauglichkeit der Dämme im Zuge des Unterhalts verpflichtet, dessen Vernachlässigung Regressansprüche begründen könnte.

Fischabstieg an einem Schlauchwehr - Machbarkeitsstudie für den Einsatz von Sonarkameras
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2023)
Bei der Untersuchung des Fischabstiegs stehen vielfach Aspekte der Turbinenmortalität von Wasserkraftanlagen sowie mögliche Schutz- und Abstiegseinrichtungen im Fokus [1], [2]. Wehranlagen bzw. ihre Wehrfelder stellen einen weiteren Abstiegskorridor für Fische dar, der in Abhängigkeit vom Ausbaugrad einer Wasserkraftanlage und den Abflussverhältnissen von Bedeutung sein kann. Dieser Korridor wird prioritär, wenn keine Wasserkraftnutzung am Standort existiert und der Abfluss hauptsächlich über das Wehr abgeführt wird.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...