Ingenieurökologische Sanierungsansätze für den Bederkesaer See

Gegenstand des Beitrags sind ingenieurökologische Maßnahmen für die Verbesserung des ökologischen und chemischen Zustands des Bederkesaer Sees im Landkreis Cuxhaven.

Der Zustand des Sees wird hauptsächlich durch Einträge aus diffusen Quellen bedingt, die ihm durch die Fließgewässer insbesondere jene aus den Nieder-und Hochmooren im Einzugsgebiet zufließen. Die Gewässer sind durch Nährstoffausträge aus landwirtschaftlichen Nutzflächen in Folge von Düngemitteleinsatz, Meliorationsmaßnahmen, Wind-beziehungsweise Wassererosion, aber auch durch das Vorhandensein von Siedlungen belastet. Die Hauptzuflüsse, die maßgeblich in der jüngeren Vergangenheit zur Belastung des Sees beigetragen haben, sind der Ankeloher Randkanal, der Falkenburger Bach, der Falkenburger Randkanal und der Russengraben, da deren Niederungen derzeit überwiegend landwirtschaftlich genutzt werden. Aber auch über die degenerierten Moore erfolgt im Istzustand die Zufuhr erheblicher Phosphorfrachten, welche aus der extensiven landwirtschaftlichen Nutzung der Moore resultieren. Der Beitrag illustriert den derzeitigen Bearbeitungsstand zur Bestandsaufnahme und Maßnahmenplanung.


Weitere Autoren: Hana Majrada



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasserwirtschaft - Heft 01 - 2018 (Januar 2018)
Seiten: 7
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Prof. Dr. Heinrich Reincke
Dr. Petra Schneider
Dr. Silke Ochmann
Martin Jakob
Michael Seewald

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