„Keine leeren Wege!“ - Kanalinspektionskamera lässt sich für Deformationsmessungen nutzen

So lautet nicht nur das Prinzip eines guten Kellners, sondern wird auch von Mattias Raue bei der Inspektion von Kanalnetzen beherzigt. Für die Bauabnahme inspizierte der erfahrene Dienstleister das Kanalnetz in Dosdorf und nutzte den Rückweg der Kamera zum Startschacht für eine Deformationsmessung mittels integriertem Laser.

Foto: IBAK (04.05.2018) Das Kanalnetz des Wasser- und Abwasserzweckverbands Arnstadt und Umgebung (WAZV) umfasst etwa 13.600 Abnehmer und damit ca. 56.000 Einwohner. Der Verband beauftragte den Anschluss mehrerer Gemeinden an die Verbandskläranlage Arnstadt in Ichtershausen im Trennsystem. Die Gemeinde Dosdorf wurde an das Abwassernetz der Verbandskläranlage angeschlossen, gleichzeitig wurde eine neue Trinkwasserleitung verlegt. Das anfallende Regenwasser wird über ein neu errichtetes Regenwassernetz an den bestehenden Einleitstellen in den Tiefgraben und in die Gera abgeleitet.
Für Bau- oder Gewährleistungsabnahmen sind zuverlässige Messwerte unabdinglich. Ein Erkenntnisgewinn ergibt sich aus der Möglichkeit, die erhobenen digitalen Daten zwischen zeitlich versetzten Vermessungen von Kanälen und Leitungen vergleichen zu können. Wie auch in den vorangegangenen Bauabschnitten übernahm die Firma Kanalservice Raue (KSR), Dröbischau, für die Bauabnahme in Dosdorf die Reinigung und Inspektion der neu verlegten Kanalleitungen und der 37 Schächte...

Unternehmen, Behörden + Verbände: IBAK Helmut Hunger GmbH & Co. KG (Kiel), Kanalservice Raue (KSR), Dröbischau, Institut für Unterirdische Infrastruktur gGmbH (IKT)
Autorenhinweis: Annika Babetzki, IBAK
Foto: IBAK



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Nr. 2 - Mai 2018 (Mai 2018)
Seiten: 1
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Annika Babetzki

Artikel weiterleiten Artikel kostenfrei anzeigen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Ausnahmen und Abweichungen von Zielen der Raumordnung – Effektive Instrumente eines neuen „Deutschlandtempos“?
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (2/2024)
Nach § 6 Abs. 1 ROG können in einem Raumordnungsplan Ausnahmen von Zielen der Raumordnung festgelegt werden, nach § 6 Abs. 2 S. ROG soll die zuständige Raumordnungsbehörde einem Antrag auf Abweichung von einem Ziel der Raumordnung stattgeben, wenn die Abweichung unter raumordnerischen Gesichtspunkten vertretbar ist und die Grundzüge der Planung nicht berührtwerden.

Der PFAS-Beschränkungsvorschlag – eine Bestandsaufnahme
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (7/2023)
PFAS sind eine Gruppe von mehreren tausend verschiedenen hochfluorierten synthetischen Stoffen, sowohl polymere als auch nichtpolymere. Sie sind definiert als fluorierte Stoffe, die mindestens ein vollständig fluoriertes Methyl- oder Methylen-Kohlenstoffatom (ohne ein daran gebundenes H/Cl/Br/I-Atom) enthalten, d. h. mit einigen wenigen Ausnahmen ist jede Chemikalie mit mindestens einer perfluorierten Methylgruppe (-CF3) oder einer perfluorierten Methylengruppe (-CF2-) ein PFAS.

Wegweisende Entscheidung: Das „Thermofenster- Urteil“ des EuGH
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (7/2023)
Vorbote für eine Kehrtwende der Herstellerhaftung?

IT-Sicherheitsniveau kritischer Infrastruktur unterhalb der KritisV
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2022)
Die Bedrohung durch Cyberangriffe wächst von Jahr zu Jahr - auch für kritische Infrastrukturen - an [1]. Nicht nur zuletzt durch die Warnung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor einer erhöhten Bedrohungslage in der Cybersicherheit in Deutschland [2] wächst das Bewusstsein für Informationssicherheit. Vor diesem Hintergrund wurde im Jahr 2021 das Projekt subKRITIS: „Bestandsaufnahme des Informationssicherheitsniveaus von kleinen und mittelgroßen Kläranlagen in NRW unterhalb des Grenzwertes der KritisV - subKritis“ durchgeführt. Die Pflicht zur Informationssicherheit ist für kritische Infrastrukturen seit dem 25.07.2015 durch das Informationssicherheitsgesetz rechtlich festgeschrieben [3].

Zn Entfernung aus metallurgischen Stäuben mit schwefeloxidierenden Bakterien
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2022)
Zinkhaltige Stahlwerksstäube, wie sie bei der Eisen- und Stahlproduktion über die Route Hochofen- Konverter anfallen, können als bedeutende Sekundärrohstoffe angesehen werden. Gegenwärtig zählen zwei Verfahren zum Stand der Technik bezüglich der Abtrennung und Gewinnung von Zink aus Stahlwerksstäuben, nämlich pyrometallurgische und hydrometallurgische Verfahren. Einige Prozessrouten erzeugen jedoch wiederum nicht verwertbare Sekundärabfälle und können teilweise nur unter hohen Energieaufwand betrieben werden und sind daher ökologisch gesehen nicht als nachhaltig einzustufen.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...