Kein Öl, keine Reinigung, kein Lagerwechsel: Magnetlagerung für Turboverdichter für einen fast wartungsfreien Betrieb

Zukünftig bietet Sulzer neben der Abwasserbehandlung auch Lösungen für Anwendungen im Bereich des Rein- und Trinkwassers an.

Foto: Sulzer (04.05.2018) Dies schließt industrielles wie kommunales Reinwasser ein. Im kommunalen Bereich steht die Bereitstellung von Trinkwasser im gesamten Verteilungsnetz im Vordergrund – von der Wasseraufbereitungsanlage über Pumpstationen bis zum Bestimmungsort. Durch die Eingliederung der US-amerikanischen JWC Environmental LLC in die Sulzer Division Pumps Equipment wurde das Programm um Zerkleinerer, Siebe und andere Trennsysteme erweitert. Diese Aggregate sind konzipiert, um Feststoffe in kommunalen, industriellen und gewerblichen Abwässern oder Schlämmen zu zerkleinern oder zu entfernen. Nachgeschaltete Aggregate und Prozesse werden so zuverlässig geschützt. Neben dem Einsatz in der Abwasserbehandlung eignen sie sich auch für industrielle Anwendungen wie etwa bei der Fisch- und Fleischproduktion, in der Ölindustrie, in Papiermühlen, chemischen Fabriken und Recyclinganlagen. Sie dienen auch als Puffer vor Feinsieben oder als Ersatz für Grobrechen.
Technisches Highlight ist die funktionsfähige Magnetlagerung eines HST-Turboverdichters mit ICE-Controller. Keine andere Antriebs- und Lagerungsart bietet diesen Wirkungsgrad, diese Stabilität und Komponentenlebensdauer. Die Verdichter sind nahezu wartungsfrei. Es gibt kein Öl und damit keinen Ölwechsel, keine Reinigung und auch keinen Lagerwechsel.
Sulzer rechnet mit einer Verminderung der Wartungsund Servicekosten um bis zu 95 Prozent. Dazu kommt ein deutlich höherer Wirkungsgrad und damit ein etwa 25 Prozent geringerer Energiebedarf.

Unternehmen, Behörden + Verbände: Sulzer Pumps Wastewater Germany GmbH (Bonn)
Autorenhinweis: Heike Goes, Marketing Sulzer Pumps Wastewater Germany GmbH
Foto: Sulzer



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Nr. 2 - Mai 2018 (Mai 2018)
Seiten: 1
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Heike Goes

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