Wirtschaft ökologisch modernisieren – was sonst? - Gastbeitrag von Dr. Toni Hofreiter, MdB, Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen

Seit mehr als 35 Jahren engagieren sich die Grünen nun schon mit Nachdruck für den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen und für den Umweltschutz. Dieses Engagement war in weiten Teilen erfolgreich, obgleich längst nicht alle Probleme gelöst werden konnten.

Foto: Bündnis 90/Die Grünen / Stefan Kaminski (04.05.2018) Seit mehr als 35 Jahren engagieren sich die Grünen nun schon mit Nachdruck für den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen und für den Umweltschutz. Dieses Engagement war in weiten Teilen erfolgreich, obgleich längst nicht alle Probleme gelöst werden konnten. Im Gegenteil – die NOx-Problematik in der Atemluft, multiresistente Keime in Gewässern oder die Vermüllung der Ozeane mit Kunststoffen machen uns sogar zunehmend Sorgen.
Dennoch, seit dem Beginn der Umweltbewegung hat sich etwas bewegt. Viele Naturschutzgebiete sind ausgewiesen, Luft und Wasser sind spürbar sauberer geworden. Die Lebensqualität, insbesondere in Ballungsgebieten, hat sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verbessert. Ein weiterer Aspekt ist wichtig – die Umweltpolitik hat sich als ein maßgeblicher Innovationstreiber für die Wirtschaft herausgestellt. So wurden z.B. wirksame Filter und Katalysatoren gebaut und neue Recycling- oder Verwertungsverfahren für Abfälle überhaupt erst entwickelt, weil neue gesetzliche Auflagen dies erforderlich machten.
Doch die meisten Wirtschaftsunternehmen waren, übrigens nicht anders als heute beim Klimaschutz, kein aktiver und treibender Part. Im Gegenteil – sie beschworen Nachteile im internationalen Wettbewerb durch deutsche Umweltauflagen...
Unternehmen, Behörden + Verbände: Bündnis 90/Die Grünen, Umweltbundesamtes
Autorenhinweis: Dr. Anton Hofreiter MdB
Foto: Bündnis 90/Die Grünen / Stefan Kaminski



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Nr. 2 - Mai 2018 (Mai 2018)
Seiten: 2
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dr. Toni Hofreiter

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