Geoelektrische Langzeitbeobachtungen mit dem Messsystem SAMOS zur Erfassung von Salzwasserintrusionen auf Borkum

Grundlage für die Versorgung der Nordseeinsel Borkum mit Trinkwasser ist eine unterhalb der Insel gelegene Süßwasserlinse.

Globale Entwicklungen wie der Klimawandel, aber auch regionale Phänomene wie der infolge des Tourismus stark schwankende Wasserbedarf haben das Potenzial, diese wichtige Trinkwasserressource zu gefährden. Seit dem Jahr 2009 werden vertikale Elektrodenstrecken eingesetzt, die anhand der spezifischen elektrischen Widerstände zwischen 44 m und 65 m Tiefe den Zustand der Süßwasserlinse kontinuierlich überwachen. Der Beitrag beschreibt Aufbau und Funktion dieses Messsystems und stellt die Ergebnisse der letzten Jahre vor.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 08/ 2018 (Juli 2018)
Seiten: 4
Preis: € 4,00
Autor: Dipl.-Geophys. Michael Grinat

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Phosphordynamik und Austragspfade in einem Norddeutschen Tieflandeinzugsgebiet
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2018)
Im Zeitraum 1990 – 2010 sanken die Konzentrationen des gelösten reaktiven Phosphors sowie des Gesamtphosphors signifikant im Einzugsgebiet der Warnow (ca. 3.000 km2). Dabei sind aktuell ansteigende Trends des Gesamtphosphors zu beobachten. Der gelöste reaktive Phosphor und der partikuläre Phosphor gelangen über unterschiedliche Transportpfade in Oberflächengewässer.

Probenahmen: Den Ursachen und Verursachern von Grenzwertüberschreitungen im Trinkwasser auf der Spur
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2018)
Noch nie wurden in Deutschland so viele Wasseruntersuchungen in Gebäuden durchgeführt wie derzeit.

Einfluss von gelöstem organischem Kohlenstoff (DOC) auf die Aufbereitung von Talsperrenwässern
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Seit ca. 20 Jahren steigt die Konzentration des gelösten organischen Kohlenstoffes (DOC) in Gewässern Nordeuropas und Nordamerikas. In Deutschland sind insbesondere Trinkwassertalsperren in den Mittelgebirgen betroffen. Ziel des vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig (UfZ) koordinierten BMBF-Verbundforschungsvorhabens „Belastung von Trinkwassertalsperren durch gelösten organischen Kohlenstoff: Prognose, Vorsorge, Handlungsempfehlungen (TALKO)“ war es, die Prozesse bei der Mobilisierung und beim Abbau des DOC in den Einzugsgebieten von Trinkwassertalsperren zu identifizieren und Empfehlungen für eine integrative Bewirtschaftung unter Einbeziehung des DOC zu erarbeiten. Im Rahmen des Vorhabens wurde durch das TZW: DVGW-Technologiezentrum Wasser das Teilprojekt „Einfluss des DOC auf die Aufbereitung von Talsperrenwässern“ bearbeitet. Ziel war es, methodische Grundlagen zu entwickeln, um die Leistungsgrenzen der Flockungs- und Flockenfiltration bei steigenden DOC-Konzentrationen zu ermitteln. Außerdem sollte aufgezeigt werden, welche Möglichkeiten die Ultrafiltration bei hohen DOC-Konzentrationen bietet.

Software-gestützte Angebotskalkulation im Brunnenbau
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2016)
Ohne Wasser kann kein Mensch leben – aus diesem Grund ist der Brunnenbau eines der ältesten Handwerke. Doch seit dem Abteufen der ersten Brunnen hat sich vieles verändert: Längst prägen Hightech und Computerisierung die zahlreichen Aufgabenfelder. Diese reichen von der Erschließung unterirdischer Wasservorräte mit modernster Technik über das Beherrschen enormer Bohrtiefen bis zum Zukunftsthema Geothermie. Auch im Büroalltag ist die EDV nicht mehr wegzudenken, beispielsweise bei der Software-gestützten Angebotskalkulation. Denn schließlich hängt auch für den Brunnenbauer der Erfolg von der Wirtschaftlichkeit ab.

Magnetisch dotierte Füllbinder® zur Abdichtung im Brunnenbau – Ergebnisse von Versuchen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2016)
Die Abdichtung von Brunnenringräumen ist ein Bauelement im Brunnenbau, dem große Bedeutung für die langfristige Sicherung der Rohwasserbeschaffenheit zukommt. Auf dem Markt sind verschiedene Baustoffe erhältlich, die im Ringraum unterschiedliche Eigenschaften und Nachweismöglichkeiten aufweisen. Für einen verbesserten Nachweis der Position und Integrität einer Ringraumsperre wurde in einem Testbrunnen im Bau-ABC Rostrup ein magnetisch dotierter Verfüllbaustoff getestet, der inzwischen auch bei Erdwärmesonden zum Einsatz kommt.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...