Hochwasserschutz und kommunale Daseinsvorsorge

Der Schutz von Überflutungen ist von besonderer Bedeutung, sowohl im kommunalen Innen- als auch im Außenbereich, wobei im Innenbereich die Interessensabwägung eine Herausforderung darstellt. Ein Überblick über die rechtlichen und technischen Randbedingungen zum Schutz vor Überflutungen wird gegeben.

Starkniederschläge und daraus folgende Überflutungsereignisse infolge des Klimawandels geben im Rahmen der Daseinsvorsorge Anlass, die zur Verfügung stehenden gesetzlichen Rahmenbedingungen und technischen Regelwerke intensiver zu integrieren. Vorschriften zum Hochwasserschutz sind Kernbestand des Wasserrechts. Mit ihnen soll vorbeugend der Wassergefahr durch Überschwemmung begegnet werden. Das Wasserhaushaltsgesetz geht dabei in Umsetzung der Hochwasserrisikomanagementrichtlinie von einem Dreischritt aus:

  • Ermittlung und Bewertung der Hochwasserrisiken,
  • Erstellung von Hochwassergefahren- und -risikokarten,
  • Erstellung von Hochwasserrisikomanagementplänen.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasser und Abfall 2017 09 (September 2017)
Seiten: 5
Autor: Dieter B. Schütte

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