Verstopfungsgefahr gebannt: Störungsfreier Betrieb wichtiger als niedrige Energiekosten

Nachdem der Siegeszug der Papiertaschentücher und der Einweghaushaltstücher vor 30 Jahren zu einem enormen Anstieg des Zellstoffverbrauches und des Müllaufkommens geführt hat, gibt es im Bereich der Körperhygiene einen ähnlich starken Trend hin zu Einweg-Feuchttüchern. Letztere landen aber im Gegensatz zu Papiertüchern für die Nase und die Küche nicht im Hausmüll sondern im Abwasser. Und dort sorgen sie für jede Menge Probleme.

Foto: KSB (21.03.2017) Trinkwasser ist eine kostbare Ressource und wird von vielen Verbrauchern heute bewusst sparsamer eingesetzt. Moderne Badezimmer-Installationen sowie Waschmaschinen und Geschirrspüler mit immer niedrigerem Wasserbedarf führen dazu, dass der Trinkwasserverbrauch der Privathaushalte vielerorts in den letzten zehn Jahren um etwa 30 bis 40 Prozent gesunken ist. Damit geht auch die Menge an Abwasser zurück – obwohl der Anteil der enthaltenen Feststoffe, vor allem der reißfesten Hygiene-, Feucht-, Reinigungs- und Wischtücher, um über 200 Prozent gestiegen ist. Das stellt den Abwassertransport vor besondere Herausforderungen. Im Gegensatz zu Pumpen, die Wassermengen transportieren, bei denen es auf jede Zehntelstelle im Wirkungsgrad ankommt, stellen die Betreiber an Abwasserpumpsysteme vor allen Dingen die Forderung nach Betriebssicherheit. Pumpenausfälle und verstopfte Systeme verursachen deutlich höhere Kosten als die ohnehin nur diskontinuierlich laufenden Abwasserpumpen...


Unternehmen, Behörden + Verbände: KSB Aktiengesellschaft
Autorenhinweis: Michael Becker, KSB Aktiengesellschaft
Foto: KSB



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Nr. 1 - März 2017 (März 2017)
Seiten: 2
Preis inkl. MwSt.: € 2,00
Autor: Michael Becker

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