In den letzten 30 Jahren hat sich der weltweite Abbau von Rohstoffen um 80 Prozent erhöht und der Verbrauch von fossilen Brennstoffen verzwölffacht. In einem „Business as usual“-Szenario, in dem alle Entwicklungs- und Schwellenländer ihre wirtschaftliche Entwicklung ähnlich den OECD-Ländern vorantreiben, würde die Menschheit im Jahr 2050 etwa 2,7-mal mehr Ressourcen als bisher benötigen. Der Materialverbrauch pro Bürger und Jahr liegt in der BRD bereits vier Mal so hoch wie im Weltdurchschnitt.
Die Alternative zum „Business as usual“-Szenario liegt in der Entwicklung einer ressourceneffizienten nachhaltigen Wirtschaft, die ausgewähltes wirtschaftliches Wachstum ermöglicht und gleichzeitig Umweltauswirkungen bei der Ressourcennutzung begrenzt. Die Aufgabe, zur Erreichung einer „nachhaltigen Wirtschaft“ den Ressourcenverbrauch zu reduzieren und gleichzeitig die Ressourcenproduktivität zu steigern, stellt eine große politische und wirtschaftliche Herausforderung dar, der sich die kommunale Entsorgungswirtschaft stellt.
| Copyright: | © Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock | |
| Quelle: | 17. DIALOG Abfallwirtschaft MV (Juni 2016) | |
| Seiten: | 13 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 0,00 | |
| Autor: | Dr. jur. Holger Thärichen | |
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