| Abfallwirtschaft | |
| 17. DIALOG Abfallwirtschaft MV | |
| Bioenergie | |
Die seitens des Gesetzgebers geforderte separate Sammlung und Verwertung von Bioabfällen im Gesellschaftergebiet wird durch die OVVD grundlegend forciert. Dabei wurden fundierte Informationen über ein mögliches Sammlungssystem, die Mengenprognosen, ein beispielhaftes Anlagenlayout und der hierauf aufbauenden wirtschaftlichen Bewertung des Gesamtsystems innerhalb eines Bioabfallkonzeptes betrachtet.
Diese bisher weitestgehend theoretischen Grundlagen sollen durch die aktuell mit der Bioabfallentsorgung im Landkreis V-R und der Kompostierung der Bioabfälle im Kompostwerk Reinberg gesammelten Erfahrungen sowie den Ergebnissen aus der im März des Jahres durchgeführten Hausmüllsortieranalyse verifiziert werden. Insbesondere stehen dabei Informationen zum Anschlussgrad, Reinheit der Bioabfälle, Akzeptanz durch die Bürger, Kostenentwicklung sowie die effektive Behandlung der Bioabfälle im Vordergrund.
Des Weiteren soll insbesondere mit dem Betrieb des Kompostwerkes Reinberg eine realistische Bewertung der Vermarktung von RAL-gütegesicherten Komposten unter aktuellen sowie die mit der zu erwartenden Verschärfungen des Düngemittelrechts einhergehenden erschwerten Bedingungen ermöglicht werden.
Zukünftig ist im Rahmen einer flächendeckenden Einführung der separaten Bioabfallsammlung im gesamten Gesellschaftergebiet der OVVD (Landkreise MSE, V-R, V-G) die Errichtung einer zentralen Anlage auf dem Standort in Rosenow vorgesehen. Die Entscheidung über das Behandlungsverfahren (Vergärung oder Kompostierung) soll dabei in Abhängigkeit von wirtschaftlichen Randbedingungen (Behandlungskosten, Vermarktungssituation für Gärreste und Komposte, Entwicklung der Energiekosten bei Betrachtung Deponiegassubstitution durch Biogas) sowie ökologischen Aspekten (CO2-Bilanz) getroffen werden.
| Copyright: | © Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock | |
| Quelle: | 17. DIALOG Abfallwirtschaft MV (Juni 2016) | |
| Seiten: | 8 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 0,00 | |
| Autor: | Stephan Schütt Frank Zörner Mathias Morgenstern | |
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Dokumentation von Bioabfallchargen und Konsequenzen für den praktischen Betrieb
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2025)
Die Novelle der Bioabfallverordnung (BioAbfV) von 2022 verpflichtet biologische Verwertungsanlagen, angelieferte Bioabfälle bereits vor der Behandlung auf Fremdstoffe zu kontrollieren und strengere Grenzwerte bezüglich des Kunststoffgehalts in die erste biologische Behandlungsstufe einzuhalten. Die BEM hat daraufhin zwei Verfahren zur Sichtkontrolle eingeführt: eine manuelle Fotodokumentation und ein KI-basiertes System mit Kameras, das den Flächenanteil von Fremdstoffen automatisch analysiert.
Entwicklung der getrennt gesammelten Bioabfallmengen in Mecklenburg-Vorpommern
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In Mecklenburg-Vorpommern (MV) besteht noch Handlungsbedarf bezüglich der Einführung einer getrennten Sammlung der Bioabfälle nach § 11 KrWG. Gleichzeitig vollzieht sich der demografische Wandel in der Region besonders schnell und es ist zu erwarten, dass dieser auch die getrennte Bioabfallsammlung beeinflussen wird. Der Artikel beschäftigt sich daher zum einen mit Aspekten von § 11, die für MV von Bedeutung sind. Zum anderen wird der aktuelle Stand der Bioabfallsammlung in den einzelnen Landkreisen zusammengefasst, sowie deren zu erwartende Entwicklung unter dem Einfluss des demographischen Wandels erläutert.
Evolution of a collection scheme in 15 years: quality and efficiency in the North Italian experience
© Wasteconsult International (6/2010)
When considering organic waste collection, quality is always a critical aspect. This work summarizes the experience of the Northern Italian waste management public consortium TV3 (Treviso Tre), which has been running residential source separation schemes of organic waste since the mid 1990s. Today the mature separate collection scheme shows contamination rates of less than 2% in the collected feedstock.
Potenziale und Maßnahmen zur Optimierung der getrennten Sammlung
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (12/2008)
Die stoffliche und energetische Verwertung von Bioabfällen gewinnt steigende Bedeutung. Vor diesem Hintergrund haben VHE e. V. und BGK e. V. ein Handbuch zur Erfassung von Bioabfällen erstellt. Die Erfassungsmengen für Küchen- und Gartenabfälle stagnieren seit dem Jahr 2000. Für die getrennte Erfassung und Verwertung der Küchenabfälle ist eine Biotonne unumgänglich. Mögliche Systeme für die getrennte Erfassung von Gartenabfällen werden vorgestellt.
Bio- und Grünabfallverwertung im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen – Von der Sammlung bis zur Erzeugung hochwertiger Loisachtaler Erden
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Der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen startete in den 1980er Jahren als einer der Pioniere mit der Einführung der Getrenntsammlung von Abfällen im Rahmen eines 2-Tonnensystems (Altstoff- und Nassmülltonne). Anfang der 1990er Jahre wurde das Konzept weiterentwickelt und 1993 die separate Erfassung und biologische Behandlung von Bio- und Grünabfällen über die Biotonne eingeführt.
