Einsatzmöglichkeiten flussgebietsbezogener Stoffflussmodelle zur Berechnung von Gewässerbelastungen durch Mikroschadstoffe

Die Verwendung von Arznei- und Röntgenkontrastmitteln, Kosmetikprodukten, Haushalts- und Industriechemikalien sowie der intensive Einsatz von Pflanzenbehandlungs- und Schädlingsbekämpfungsmitteln führen zu Belastungen von Oberflächengewässern.

Die Auswirkungen von Einleitungen auf die Qualität von wasserwirtschaftlich genutzten Oberflächengewässern können mithilfe von Prognose- bzw. Stoffflussmodellen oder Stoffeintragsmodellen berechnet werden: Diese ermöglichen eine Abschätzung von Schadstofffrachten aus punktuellen und diffusen Quellen, eine Identifizierung besonders belasteter Fließgewässerabschnitte sowie eine Prognose der Auswirkung von verschiedenen möglichen Maßnahmen zur zielgerichteten Verbesserung der Gewässerqualität. Die Eignung möglicher Maßnahmen und die daraus resultierenden Konzentrationen der betrachteten Stoffe im Gewässer können so vor dem Hintergrund der Einhaltung von geforderten Grenzwerten sowie der technischen und wirtschaftlichen Umsetzbarkeit bewertet werden.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 10 - 2017 (Oktober 2017)
Seiten: 6
Preis inkl. MwSt.: € 4,00
Autor: Dr.-Ing. Hans-Joachim Mälzer
Dr. Thomas Riedel

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