Zur Erhöhung der Überströmsicherheit bei Dämmen und bei zu geringer Freibordhöhe können Wellenumlenker an der Krone angeordnet werden. Im vorliegenden Beitrag werden Hinweise zur Bemessung und zur konstruktiven Gestaltung gegeben.
Im Mai 2015 hat der Bundesrat beschlossen, dass neue elektrische Stromspeicher für 40 Jahre von Netzentgelten freigestellt werden. Das gilt auch rückwirkend für Anlagen, die ab dem 4. August 2011 und innerhalb von 15 Jahren den Betrieb starten.
Eine Befreiung von Netznutzungsentgelten für 20 Jahre erhalten Pumpspeicherwerke (PSW) deren Pump-oder Turbinenleistung um mindestens 7,5 % oder deren speicherbare Energie, also das Wasservolumen (im Oberbecken) um mindestens 5 % erhöht wird. Diese Regelungen regen die PSW-Betreiber dazu an, über eine Stauzielerhöhung nachzudenken, was aber oft durch die vorhandenen Freibordhöhen begrenzt wird
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| Quelle: | Wasserwirtschaft 05/2016 (Mai 2016) | |
| Seiten: | 9 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 10,90 | |
| Autor: | Prof. Dr.-Ing. habil. Reinhard Pohl | |
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Versuch zu beobachten. Insgesamt konnten die maßgebenden Randbedingungen für den Kolkprozess aufgezeigt werden, so dass Sicherheit für die Planung der notwendigen geometrischen Veränderungen des Tosbeckens und für die Konzeptionierung der Kolksicherungsstrecke besteht.
Stauraumverlandung von Hochgebirgstauseen: Experimentelle Modellversuche
mit Mischungen aus Kunststoffgranulat und Sand
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In Hochgebirgsstauseen erfolgt der Sedimenteintrag aus Einzugsgebieten, die durch Vegetationsmangel geprägt sind und dadurch bei Extremereignissen stark erodiert werden. Das eingetragene Sediment ist oftmals eine Mischung aus Kies und Sand sowie kleineren Anteilen aus Schluffen und Tonen. Der Kies wird als Geschiebe transportiert und bildet am oberen Teil des Stausees einen
deltaförmigen Transportkörper, der im Stausee langsam zur Talsperre wandert. Der Sand wird überwiegend in Suspension transportiert und bei den vornehmlich kleineren Stauräumen bis hin zum Absperrbauwerk abgelagert. Der Sedimenteintrag verringert den Stauraum z. T. deutlich. Da Kies im Wesentlichen als Geschiebe und Sand primär als Suspension in den Stauraum eingetragen werden, müssen diese morphodynamischen Prozesse im physikalischen Modell unterschiedlich betrachtet werden. Im Rahmen von zwei Consulting-Projekten an Talsperren in Chile wurden morphodynamische Experimente für Stauräume durchgeführt mit dem Ziel, die Stauraumverlandung durch eingetragenes Sediment aus Kies und Sand zu reduzieren. Als Modellsediment wurde eine Mischung aus Sand und Kunststoffgranulat verwendet. Die Ergebnisse zeigten, dass mit den getesteten innovativen Verfahren im physikalischen Modell die Baggerungen im Stausee deutlich reduziert werden konnten.
