Neue EU-Richtlinie zur IT-Sicherheit

Im Dezember 2015 einigten sich die zuständigen EU-Organe auf Regelungen zur Stärkung der Cyber-Sicherheit. Mit der NIS-Richtlinie (Network and Information Security) wird ein Meilenstein bei der Schaffung eines normativen Rahmens zum Schutz vor IT-Sicherheitsrisiken gesetzt. Durch die Richtlinie soll sichergestellt werden, dass die EU-Staaten die Netzwerk- und Informationssicherheit durch eine nationale Strategie verbessern und die Kooperation zu anderen EU-Staaten ausbauen. Doch was bedeuten die neuen Regelungen für Unternehmen der Wasserwirtschaft?

Die NIS-Richtlinie ist Teil der europäischen Strategie zum digitalen Binnenmarkt und verfolgt das Ziel, Hindernisse zu beseitigen und Online-Potentiale auszuschöpfen. Im Bereich der IT-Sicherheit wird Neuland betreten: Bis dato gab es noch keinen vergleichbaren europaweiten Ansatz zur Reduzierung von Cyber-Sicherheitsrisiken und zur Verbesserung der Netzwerk- und Informationssicherheit. Die EU hat den Handlungsbedarf aber erkannt und erhöht spürbar ihre Aktivitäten in diesem Bereich.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasserwirtschaft 05/2016 (Mai 2016)
Seiten: 2
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Dr. Reemt Matthiesen
Dr. Markus Kaulartz

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