Der Hersteller für Kommunikationstechnik Wikon bietet seinen Kunden in Zusammenarbeit mit Vodafone eine so genannte „Waterbox“ mit Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M). Optional kann die Box künftig auch Daten zur Wasserqualität automatisch übermitteln, die über Sensoren erfasst werden. Die Waterbox ist unter anderem beim Versorger Mainova bereits im Praxiseinsatz.
Rohrnetze zu überwachen und zu beobachten ist für Wasserversorger häufig eine aufwändige Angelegenheit: Zähler und Messgeräte in den feuchten Schächten sind oft nur schwer zu erreichen, beim Einstieg in den Schacht müssen zudem aus Sicherheitsgründen mindestens zwei Mitarbeiter vor Ort sein. Doch eine regelmäßige Kontrolle der Zählerstände ist unabdingbar: Großverbraucher wie Krankenhäuser, produzierende Unternehmen oder auch Einzelgemeinden erwarten eine genaue monatliche Abrechnung ihres Verbrauchs, um die Kontrolle über die Kosten zu behalten. Eventuelle Unregelmäßigkeiten im Wasserverbrauch können zudem ein wichtiger Hinweis auf Rohrbrüche oder andere Störungen sein, die zu Leckagen führen.
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| Quelle: | Wasserwirtschaft 05/2016 (Mai 2016) | |
| Seiten: | 2 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 10,90 | |
| Autor: | Stephan Horten | |
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Kabellose Ultraschall-Laufzeit- Differenzmessung - neue Chance für bewährte Technik
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Die Nivus GmbH präsentiert 2025 eine kabellose Variante ihres bewährten Ultraschall-Laufzeitdifferenz-Systems zur kontinuierlichen Durchflussmessung. Die innovative Lösung ermöglicht die Installation auch an bisher schwer zugänglichen Messstellen und reduziert den Aufwand erheblich. So wird die Überwachung von Wasserleitungen effizienter und kostengünstiger.
Bewertung von Durchflussmessungen in Bezug auf die Messlotrechtenanzahl 2.0
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Durchflussmessungen sind essenziell für fundierte wasserwirtschaftliche Entscheidungen. Die Untersuchungen zeigen, wie die Anzahl der Messlotrechten die Messergebnisse beeinflussen kann, und präsentieren ein Werkzeug zur einfachen Auswertung und Bearbeitung der Messdaten.
Modelluntersuchungen zum Kolkprozess am Wehr Geesthacht
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Untersuchungen an der Wehranlage Geesthacht zeigen, dass Kolkprozesse in gegenständlichen Modellen nach wie vor eine Herausforderung darstellen. Einerseits erfordert die Abbildung der morphologischen Prozesse von feinen Sedimenten Kompromisse bei der Naturähnlichkeit. Andererseits sind berührungslose Methoden erforderlich, um den Kolkprozess im laufenden
Versuch zu beobachten. Insgesamt konnten die maßgebenden Randbedingungen für den Kolkprozess aufgezeigt werden, so dass Sicherheit für die Planung der notwendigen geometrischen Veränderungen des Tosbeckens und für die Konzeptionierung der Kolksicherungsstrecke besteht.
Gerechte Verteilung limitierter Wasserressourcen in Entwicklungs-
und Schwellenländern
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In vielen strukturschwachen Regionen der Welt führen limitierte Wasserressourcen zu einer
defizitären Wasserversorgung. Da herkömmliche Verteilsysteme für einen bedarfsdeckenden Betrieb konzipiert sind, führt ein nicht bedarfsdeckender Betrieb zu einer hydraulisch bedingten ungerechten Wasserverteilung. Dieser Beitrag beschreibt ein Verteilsystem, das auf Basis einfacher Lösungen auch bei einem nicht bedarfsdeckenden Betrieb eine gerechte Wasserverteilung
ermöglicht. Die Umsetzung und Evaluierung erfolgte in einer Karstregion im Norden Vietnams.
Nutzung von Satellitendaten für Aufgaben der Stadtentwässerung
© BIUKAT - Bayerisches Institut für Umwelt- und Kläranlagentechnologie e.V. (3/2010)
Wie können Satellitenbilder in der kommunalen Stadtentwässerung eingesetzt werden?
* Als Inputs für einen Generalentwässerungsplan (GEP);
* Zur Ermittlung des Versiegelungsgrads pro Flurstück für die Gesplittete Abwassergebühr;
* Als Informationsquelle für die Stadtplanung.
Satellitendaten haben den Vorteil, dass sie weitestgehend automatisch, zeiteffizient und somit kostengünstig zur Datenerfassung bzw. -fortschreibung genutzt werden können.
Derzeit ist die Nutzung von Satellitendaten für die kommunale Stadtentwässerung aber noch nicht verbreitet, sodass methodische Entwicklungen und Demonstrationen notwendig waren und dazu eine Pilotstudie (gefördert durch die ESA) durchgeführt wurde.
