Automatisierung und Fernüberwachung für Wasserzähler

Der Hersteller für Kommunikationstechnik Wikon bietet seinen Kunden in Zusammenarbeit mit Vodafone eine so genannte „Waterbox“ mit Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M). Optional kann die Box künftig auch Daten zur Wasserqualität automatisch übermitteln, die über Sensoren erfasst werden. Die Waterbox ist unter anderem beim Versorger Mainova bereits im Praxiseinsatz.

Rohrnetze zu überwachen und zu beobachten ist für Wasserversorger häufig eine aufwändige Angelegenheit: Zähler und Messgeräte in den feuchten Schächten sind oft nur schwer zu erreichen, beim Einstieg in den Schacht müssen zudem aus Sicherheitsgründen mindestens zwei Mitarbeiter vor Ort sein. Doch eine regelmäßige Kontrolle der Zählerstände ist unabdingbar: Großverbraucher wie Krankenhäuser, produzierende Unternehmen oder auch Einzelgemeinden erwarten eine genaue monatliche Abrechnung ihres Verbrauchs, um die Kontrolle über die Kosten zu behalten. Eventuelle Unregelmäßigkeiten im Wasserverbrauch können zudem ein wichtiger Hinweis auf Rohrbrüche oder andere Störungen sein, die zu Leckagen führen. 



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasserwirtschaft 05/2016 (Mai 2016)
Seiten: 2
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Stephan Horten

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