Einfluss der Wiedervernässung eines Moores im Nationalpark Harz auf die Mobilität des gelösten organischen Kohlenstoffs (DOC)

In den letzten beiden Jahrzehnten wurden zunehmend ansteigende Konzentrationen von gelöstem organischem Kohlenstoff (DOC) in Oberflächengewässern beobachtet, die zu Problemen bei der Trinkwasseraufbereitung führen können. Organische Böden, die den größten terrestrischen Kohlenstoff-Pool darstellen, werden als Hauptquellen für DOC angesehen. Zum Einfluss der Wiedervernässung gestörter Moore auf die Mobilität von DOC liegen bisher widersprüchliche Ergebnisse vor. In vorliegender Arbeit wurden die DOC-Konzentrationen im Moorwasser eines seit 2005 schrittweise wiedervernässten Moores im Nationalpark Harz sowie potentielle Einflussfaktoren auf die DOC-Mobilität über einen Zeitraum von 4 Jahren untersucht und mit einem naturnahen Moorstandort verglichen.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasserwirtschaft 02-03/2016 (März 2016)
Seiten: 8
Autor: Dipl.-Ing. (FH) Katja Osterloh
Dr. Nadine Tauchnitz
Dipl.-Ing. (BA) Ines Wehner
Dr. Hans-Ulrich Kison
Prof. Dr. Ralph Meissner

Die Bibliothek und die Kaufoptionen sind umgezogen zu https://library.wasteculture.com

Bereits erworbene Artikel können weiterhin über myASK abgerufen werden.


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Heat energy exchange of reed canopy over Goheung bay
© Aristotle University of Thessaloniki (6/2009)
Heat energy exchange is very important processes in the coastal wetland ecosystems. We observed and analyzed the net radiation flux, the sensible heat flux, the latent heat flux and the soil heat flux, which are balanced in the heat energy balance, over a reclaimed land covered with reeds at Goheung, where is horizontally plane. The atmospheric turbulence had been measured in order to estimate the heat transfer during 5 intensive observation periods (IOPs).

REMEDIATION OPTIONS APPLICABLE TO A Cr(VI) CONTAMINATED SITE IN MEXICO
© IWWG International Waste Working Group (10/2007)
Hexavalent chromium is a critical pollutant commonly released into the environment as a result of its applications in numerous industrial processes, such as the production of stainless steel, in plating, tanning of leather and the production of metallic pigments, among others. The harmful toxic effects of Cr(VI) on humans, animals, plants and microorganisms is well known. Human health disorders include organ damage, dermatitis and respiratory impairment, as well as the proliferation of respiratory cancer (Proctor et al., 2002; Langard, 1990). Cr(VI) has an elevated mobility in the environment due to its high solubility in water in a wide pH range that may cause environmental problems when not adequately managed.

Internalisierung externer Effekte in der Bergbausanierung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2024)
Betrachtet wird die Internalisierung externer Effekte in der Bergbausanierung, wobei eine Base-, Best- und Worst-Case-Betrachtung vorgenommen wird. Es wird diskutiert, welche Internalisierungsansätze im internationalen und nationalen Kontext vorliegen und durch welchen Rechtsrahmen sich diese konstituieren. Die Notwendigkeit einer stärkeren Berücksichtigung des Vorsorgeprinzips wird dabei in den Mittelpunkt gerückt.

Verbesserte PFAS-Bodenwäsche: Erfahrungen im Projektmaßstab und zukünftige Entwicklungen
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (12/2024)
Die Züblin Umwelttechnik GmbH betreibt seit 2022 eine Bodenwaschanlage in Norddeutschland zur Reinigung von PFAS-kontaminierten Böden, mit über 180.000 Tonnen gereinigtem Material im ersten Jahr.

Strippung von Ammoniak aus Rindergülle zur Minderung von Emissionen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2022)
Die Stickstoffbestandteile der Gülle neigen bei Lagerung und Aufbringung zur Bildung von Emissionen. Nitratbelastungen des Grundwassers, Eutrophierungen angrenzender Lebensräume, aber auch Lachgasund Ammoniakemissionen in die Atmosphäre sind mögliche Folgen. Eine Strippung von Ammoniak aus Gülle kann nicht nur Emissionen vermeiden, sondern auch der Nährstoffrückgewinnung dienen. Vorgestellt werden Ergebnisse von Ammoniak-Strippungsversuchen mit separierter Rindergülle, um praxisgerechte Parameter zu ermitteln.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...