Die zunehmende Verschmutzung unserer Straßen, öffentlichen Plätze und Grünflächen durch achtlos weggeworfene Abfälle ist nicht nur ein öffentliches Ärgernis, sondern auch eine latentes Umweltproblem, dass dauerhaft nur durch eine grundlegende Verhaltensänderung der Verursacher gelöst werden kann.
Eine saubere Stadt und Landschaft sind für die meisten Menschen ein wichtiges Stück Lebensqualität, die beeinträchtigt wird, wenn Personen ihren Abfall achtlos auf Straßen oder öffentliche Grünflächen beseitigen. Das Hessische Umweltministerium hat mit der Umweltkampagne „Sauberhaftes Hessen" das sogenannte „Littering-Problem" aufgegriffen und die Bevölkerung mit gezielten Informationen und einer Vielzahl von Aktionen zu einem verantwortungsvollen Verhalten im öffentlichen Raum angehalten. Damit unterstützt die Kampagne die Bemühungen zahlreicher hessischer Kommunen in ihrem engagierten Einsatz gegen die latente Umweltverschmutzung.
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| Quelle: | Wasser und Abfall 09 2015 (September 2015) | |
| Seiten: | 4 | |
| Autor: | Dr. Martin Lichtl Nadine Dieter | |
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Nachhaltigkeitsstrategie der Stadtreinigung Hamburg
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2024)
Zur Erreichung der in 2015 für 2030 gesetzten Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens sowie der Sustainable Development Goals (SDGs) ist bereits über die Hälfte der Umsetzungszeit verstrichen.
Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser
© BGK-Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V. (4/2024)
Das Hochwasser im Saarland sorgte für erhebliche Ernteausfälle vor allem im Obst- und Gemüsebau, aber auch landwirtschaftliche Betriebe mit Grünflächen waren betroffen. Der Bauernverband Saar teilte mit, dass Obst und Gemüse so verschmutzt sind, dass sie vom Handel nicht mehr akzeptiert werden.
Erfahrungen mit alternativen Antrieben im kommunalen Fuhrpark
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2023)
Wir sind für die stabile Fahrzeugverfügbarkeit verantwortlich, damit sich die Berliner Bürger immer auf die BSR verlassen können.
PFAS im Altlastenbereich – Erfahrungen aus Europa und Österreich
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2022)
Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) sind eine Gruppe synthetischer,
persistenter organischer Schadstoffe, die aufgrund ihrer breiten Anwendungsmöglichkeiten und ihrer stofflichen Eigenschaften ubiquitär in der Umwelt vorkommen. In den vergangenen beiden Jahrzehnten wurden in Europa zahlreiche PFAS-Verunreinigungen in Böden und Gewässern identifiziert. Zu den wichtigsten Eintragsquellen zählen die PFAS-produzierende Industrie, die Ausbringung von Reststoffen der Abwassereinigung, die Verwendung PFAS-hältiger Feuerlöschschäume, sowie diffuse atmosphärische Deposition. In Österreich wurden in jüngster Zeit mehrere Monitoring-Programme und Studien zu der Thematik durchgeführt. Auf Basis der Ergebnisse wurden in der Folge zwei Fälle im Detail untersucht, bei denen es durch die Verwendung von Löschschäumen zu weitreichenden Grundwasserverunreinigungen gekommen ist.
Unterstützung der mikrobiellen reduktiven Dechlorierung von
Perchlorethen mit nullwertigem Eisen (ZVI) – Labor- und Feldversuche
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2022)
Chlorierte Ethene sind an zahlreichen Altlasten in Österreich zu finden. Oft
handelt es sich um sehr kleinräumige Kontaminationen im verbauten Gebiet, was die Sanierung mit In-Situ-Methoden sinnvoll macht. Im Projekt STIMBAK wurde die Stimulation der anaeroben mikrobiellen Dechlorierung durch Dehalococcoides mit Hilfe von Eisensuspensionen untersucht.
Hierzu wurden zunächst fünf Standorte chemisch-physikalisch und mit molekularbiologischen Methoden charakterisiert. Am für die Durchführung eines Feldversuches geeignetsten Standort wurden Monitoringpegel errichtet und das im Zuge der Errichtung gewonnen Aquifermaterial für Mikrokosmosversuche im Labor verwendet.
