Komplexe Wirkungen eines Großprojektes für die Zielerreichung der WRRL am Beispiel der Renaturierung der Alten Elbe bei Lostau

Mit einer Anzahl von Maßnahmen wurde in einem aufwändigen Projekt die Alte Elbe Lostau entschlammt und die ökologische Durchgängigkeit eines Elbenebengewässers durch das Altgewässer wieder hergestellt. Die ökologischen Ziele wurden unter Beachtung aller Nutzungen wie der Landwirtschaft, der touristischen Nutzung und der Schifffahrt, bei großer Akzeptanz in der Region bei Anwohnern, Besuchern und Nutzern erreicht. Neben den Zielstellungen der WRRL wurden durch Nutzung wichtiger interdisziplinärer, synergetischer Effekte innerhalb der Wasserwirtschaft zwischen Gewässerökologie und Wasserbau einerseits sowie zwischen Naturschutz und Wasserwirtschaft andererseits auch die Ziele europäischer Nachbarrichtlinien beachtet. Dies betrifft neben der FFH- auch die HWRM-Richtlinie durch die Erhaltung des Ehlekanals für den Hochwasserabfluss. Darüber hinaus wurde eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Unterhaltungsverband, Land und Bund in Form der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung realisiert.

Zur Umsetzung der europäischen Wasser­rahmenrichtlinie (WRRL) wurde die Alte Elbe Lostau 2012 und 2013 mit verschie­denen Teilvorhaben renaturiert. Projekt­träger war der Unterhaltungsverband Ehle-Ihle, welcher im Bereich des Altge­wässers für die Gewässerunterhaltung zuständig ist. Mit nachfolgenden Erläute­rungen werden die grundlegenden Ziel­stellungen und die bisherigen hydraulisch-morphologischen sowie die sich daraus ableitenden ökologischen Effekte im Alt­gewässer, in der Ehle und in der Elbe in Folge der Renaturierung der Alten Elbe Lostau zusammengefasst.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasserwirtschaft 12/2015 (Dezember 2015)
Seiten: 7
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Karl-Heinz Jährling

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