Spezialtiefbau für Schleusenprojekt der Wasserstraßenverbindung Ruhrgebiet-Berlin

Alle Spezialtiefbauarbeiten, insbesondere die Schleusenbaugrube, wurden unter Einhaltung hoher HSE-Standards (Health and Safety Executive) ohne nennenswerte Unfälle und termingerecht fertiggestellt. Nachdem die Baugrube gelenzt und gereinigt war, konnte mit den Massivbauarbeiten begonnen werden. Dem Betonieren der Sohlen folgt dann die Herstellung der bis zu 13,40 m hohen Wände. Die zweite Schleuse Zerben soll Ende 2017 für den Verkehr freigegeben werden.

Die Schleuse Zerben des Elbe-Havel-Kanals erhält ein neues Schleusenbecken. Das Projekt ist der nächste Schritt im Ausbauprogramm der Wasserstraßenverbindung zwischen Ruhrgebiet und Berlin, Bauherr ist das Wasserstraßen-Neubauamt Magdeburg im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums. Vorgestellt werden die Spezialtiefbauarbeiten für das parallel zur bestehenden Schleuse entstehende neue Schleusenbecken, das auf die Größen der Euro-Schubverbände ausgerichtet ist. Ab 2017 soll die neue Anlage in Betrieb gehen. Die alte Schleuse bleibt bestehen, damit sie als Ersatzanlage für künftige Revisionsarbeiten zur Verfügung steht.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 12 - 2015 (Dezember 2015)
Seiten: 6
Preis inkl. MwSt.: € 6,00
Autor: Peter Asam
Christian Ruszczynski
Theo Gottschalk

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