IKT-Warentest deckt große Qualitätsunterschiede bei der Stutzensanierung auf

Schadhafte Anschlussstutzen müssen saniert werden. Was aber leisten Mensch, Maschine und Materialien in der Praxis? Die Unsicherheit bei den Netzbetreibern ist groß. Das IKT - Institut für Unterirdische Infrastruktur hat die Ergebnisse eines neutralen und unabhängigen Warentests zur Stutzensanierung vorgestellt. Und die reichen von „sehr gut” bis „mangelhaft”.

Mehr als 60 interessierte Fachleute ließen sich Ende Januar2015 im IKT - Institut für Unterirdische Infrastruktur in Gelsenkirchendie Ergebnisse des groß angelegten Warentests „Stutzensanierungin Fremdwassergebieten“ aus erster Hand erläutern.Schnell wurde klar: Diese Testergebnisse haben es in sich.Denn die festgestellten Qualitätsunterschiede sind enorm.Schäden an seitlichen Rohranschlüssen, sogenannten Stut-zen,sind die häufigste Schadensart in der Kanalisation; so lau-Abb.: IKT - Institut für Unterirdische Infrastruktur gGmbHtet das Ergebnis von DWA-Umfragen über mehrere Jahre hinweg.Durch schadhafte Stutzen können Boden und Fremdwasser infiltrieren;Umweltschäden, Bodenabsenkungen und Mehrkostendrohen in der Folge. Doch für Netzbetreiber ist die Sanierungvon Stutzen allzu oft eine Art Blackbox: Häufig geben sie dieSanierung in Auftrag, ohne genau zu wissen, was sie für ihr Geldbekommen. Und dass das Sanierungsergebnisnicht immer den Vorstellungen des Auftraggebers entspricht, zeigt der neutrale und unabhängige IKT-Warentest Stutzensanierung deutlich. Er beweist aber auch, dass sehr gute Sanierungsleistungen in Fremdwassergebieten durchaus möglich sind.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 03 - 2015 (März 2015)
Seiten: 8
Preis inkl. MwSt.: € 8,00
Autor: Serdar Ulutas
Dipl.-Ök. Roland W. Waniek

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