Titandioxid als Testsubstanz: Auf der Suche nach Nanomaterialien bei der Klärschlammverbrennung

Nanomaterialien sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie sorgen dafür, dass Ketchup gut fließt, Socken nicht müffeln und Cremes vor Sonne schützen. Über ihr Verhalten in der Umwelt wissen wir so gut wie nichts. Wissenschaftler von Fraunhofer UMSICHT erforschen ihr Verhalten in einer Klärschlammverbrennungsanlage in Neu-Ulm.

Foto: Fraunhofer UMSICHT (16.12.2015) Nanomaterialien verleihen Produkten spezielle Eigenschaften. Das Besondere an ihnen ist das hohe Verhältnis von Oberfläche zu Volumen. Dieses verleiht ihnen eine höhere chemische Reaktivität und biologische Aktivität. Nach ihrer Verwendung landen mittlerweile aber nicht unerhebliche Mengen an Nanomaterialien im Abwasser. Nicht nur Umwelt- und Verbraucherschutzgruppen sondern auch die Hersteller der Stoffe möchten wissen, was mit den Teilchen genau passiert. Um Licht ins Dunkel zu bringen, untersuchten die Wissenschaftler von Fraunhofer UMSICHT zuletzt den Verbrennungs- und Rauchgasreinigungsprozess einer Müllverbrennungsanlage; nun war eine Klärschlammverbrennungsanlage in Neu-Ulm an der Reihe...


Unternehmen, Behörden + Verbände: Fraunhofer UMSICHT, Institutsteil Sulzbach-Rosenberg
Autorenhinweis: Matthias Herms, Fraunhofer UMSICHT
Foto: Fraunhofer UMSICHT



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Nr. 12 - Dezember 2015 (Dezember 2015)
Seiten: 1
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Matthias Herms

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