Gelb ist nicht mehr gefragt: Baden-Württemberg positioniert sich

Das Kabinett der Landesregierung in Stuttgart will in Sachen Wertstoffgesetz vorangehen und beschloss unlängst ein Eckpunktepapier als Grundlage für ein neues, verbraucherfreundlicheres Wertstoffgesetz. Die Verantwortung für die Wertstofferfassung soll ganz den Kommunen übertragen werden. Zumindest die organisatorische.

Foto: M. Boeckh (06.10.2015) „Ob Küchengerätschaften, Kinderspielzeug oder, wie bisher, Verpackungen: Alle diese Wertstoffe sollen die Bürgerinnen und Bürger künftig ohne langes Überlegen in einem gemeinsamen Wertstoffbehältnis sammeln können. Und der ,gelbe Sack‘ fällt dafür weg“, erklärten Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Umweltminister Franz Untersteller am Ende Juni, nachdem das rot-grüne Landeskabinett in Stuttgart getagt und eine entsprechenden Beschluss gefasst hatte.
„Baden-Württemberg spricht sich dafür aus, die Wertstofferfassung von Verpackungen und so genannten stoffgleichen Nichtverpackungen organisatorisch ganz den Kommunen zu übertragen und höhere Verwertungsquoten einzuführen.“ Das von der Bundesregierung angekündigte Wertstoffgesetz müsse dies entsprechend regeln. Sortierung und Verwertung der Wertstoffe dagegen sollen von einer neu zu schaffenden zentralen Stelle ausgeschrieben werden und damit im wirtschaftlichen Wettbewerb bleiben...

Unternehmen, Behörden + Verbände: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Autorenhinweis: Martin Boeckh
Foto: M. Boeckh



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Nr. 10 - Oktober 2015 (Oktober 2015)
Seiten: 2
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Martin Boeckh

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