
Abfall stellt eine wichtige Ressource dar. Das ist Konsens. Doch darüber, wie diese Ressource genutzt werden soll, herrscht weiterhin Uneinigkeit. Die Interessengemeinschaft der Thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland e.V. (ITAD) liefert in ihrem aktuellen Jahresbericht 2013 gute Argumente dafür, dass die thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland die Ressource Abfall nachhaltig nutzt.
(06.10.2015) Die ITAD vertritt die Interessen von rund 80 Müllverbrennungsanlagen für Siedlungs- und Gewerbeabfälle. In Ihrer Doppelfunktion sorgen diese einerseits für Entsorgungssicherheit und andererseits liefern sie Bürgern und Industrie Energie. Im Jahr 2013 haben die ITAD-Mitglieder mit Abfallverbrennungsanlagen in Deutschland rund 7 Mrd. Kilowattstunden Strom und knapp 20 Mrd. Kilowattstunden Wärme ausgekoppelt und bereitgestellt. Durch die energetische Verwertung von Siedlungs- und Gewerbeabfällen durch die ITAD-Mitglieder konnten fossile Energieträger eingespart und damit der Ausstoß von 6 Mio. Tonnen Kohlendioxid vermieden werden. Nach Angaben der ITAD wurden dafür 21.897.000 Tonnen Abfälle verbrannt. Zum Großteil sind das gemischte Siedlungsabfälle, die rund 53 Prozent der Gesamtmenge ausmachen; gefolgt von aufbereiteten Abfällen mit knapp 28 Prozent...
| Copyright: | © Deutscher Fachverlag (DFV) | |
| Quelle: | Nr. 10 - Oktober 2015 (Oktober 2015) | |
| Seiten: | 1 | |
| Autor: | Frederik Aguilar | |
| Die Bibliothek und die Kaufoptionen sind umgezogen zu https://library.wasteculture.com Bereits erworbene Artikel können weiterhin über myASK abgerufen werden. | ||
Flotative Kupferrückgewinnung aus Rostaschen der thermischen Abfallverwertung
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2022)
Beim aktuellen Stand der Technik wird aus den Feinfraktionen der Rostaschen
aus der Abfallverbrennung Kupfer nur unzureichend zurückgewonnen. Die Kupferanreicherung in den Feinfraktionen wird dadurch erschwert, dass ein signifikanter Teil nicht in metallischer Form, sondern als Oxide oder andere mineralischen Verbindungen vorliegt. Ein möglicher Ansatz könnte die Flotation der Aschen sein. Daher wurde Untersuchung zu Thioharnstoff, Thiophosphat
und Thiocarbamat basierten Sammlern anhand synthetischer Aschebesandteilen durchgeführt.
Diese zeigten, zwar einen flotierbarkeit des Kupfers aber auch Interaktionen mit den Matrixbestandteilen, wie Gips und Zement. Daher wurde organische Drücker erprobet, die Kupferausbringen und Anreicherung deutlich steigern konnten.
Dezentral ist meist ideal: Mono-Klärschlammverbrennungsanlagen sind im Kommen
© Deutscher Fachverlag (DFV) (10/2018)
Die Bedeutung der thermischen Klärschlammverwertung in Deutschland nimmt zu. Im Bereich der Mono-Klärschlammverbrennung ist die Wirtschaftlichkeit das Hauptargument für den Bau zentraler Großanlagen. Doch dezentrale Kleinanlagen holen durch vielfältige Einsparpotentiale auf: anwenderfreundliche Automatisierung, Reduzierung der Transportkosten, überzeugende Vorteile durch Brennstoffflexibilität und erhöhte Energieausbeute.
Fit für die Zukunft: Studie bietet Entscheidungshilfen für die Modernisierung des MHKW Ludwigshafen
© Deutscher Fachverlag (DFV) (6/2018)
Im fünfzigsten Jahr des Bestehens ihres Müllheizkraftwerks Ludwigshafen haben die kommunalen Gesellschafter der GML – Gemeinschafts-Müllheizkraftwerk Ludwigshafen GmbH beschlossen, ihr Gemeinschafts-Müllheizkraftwerk für die nächsten 25 Jahre fit zu machen. Vorausgegangen war eine Untersuchung der Wirtschaftlichkeit von Sanierungsmaßnahmen. Die Frage war: Neubau oder ‚Retrofit‘?
Modernisierung des Gemeinschafts-Müllheizkraftwerks Ludwigshafen – Weiterentwicklung der langfristigen Entsorgungssicherheit mit dem Projekt IGNIS
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2018)
Im fünfzigsten Jahr des Bestehens ihres Müllheizkraftwerks Ludwigshafen treffen die kommunalen Gesellschafter der GML die wegweisende Entscheidung, dass ihr Gemeinschafts- Müllheizkraftwerk für die nächsten 25 Jahre modernisiert wird.
Wertstoffpotenziale gemischter gewerblicher Siedlungsabfälle im Einzugsgebiet des MHKW Würzburg
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2018)
Im Auftrag des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Raum Würzburg (ZVAWS) wurden die Auswirkungen der novellierten GewAbfV im Einzugsgebiet des Müllheizkraftwerks Würzburg untersucht.
