
Das innovative und dezentrale Abwasserentsorgungs- und Energiegewinnungskonzept des ‚Hamburg Water Cycle (HWC)’ basiert auf der Stoffstromtrennung des häuslichen Abwassers mit anschließender, an den Stoffstrom angepasster Behandlung. Mit seiner Umsetzung im Hamburger Stadtquartier Jenfelder Au stellt der HWC ein Leuchtturmprojekt auf dem Gebiet der trennenden Sanitärsysteme dar und wird signifikant zur ökologischen Nachhaltigkeit des Stadtteils beitragen.
(05.06.2015) Die moderne Wasserwirtschaft braucht innovative Ideen, um sich den Herausforderungen bezüglich gesteigerter Energie- und Ressourceneffizienz stellen zu können. Mit dem ‚Hamburg Water Cycle’ (HWC) wurde ein Konzept entwickelt, das auf der Kombination von Abwasserentsorgung und Energieversorgung beruht und eine Wiederverwertung von Ressourcen ermöglicht. Mit der Realisierung des HWC im Hamburger Stadtquartier „Jenfelder Au“ wird dieses, auf Stoffstromtrennung basierende Konzept auf einem circa 35 ha großen Gelände großtechnisch umgesetzt. Nach der Fertigstellung werden mehr als 600 Wohneinheiten – rund 2.000 Einwohner – von diesem neuen System profitieren. Damit ist das städtebauliche Projekt derzeit das europaweit größte Projekt im Bereich trennender Sanitärsysteme. Es stelle ein ganzheitliches Konzept dar, welches im Gegensatz zu konventionellen Entwässerungssystemen die Trennung und dezentrale Behandlung von Stoffströmen sowie die Nutzung der Energie aus dem Abwasser beinhaltet...
| Copyright: | © Deutscher Fachverlag (DFV) | |
| Quelle: | Nr. 06/07 - Juli 2015 (Juni 2015) | |
| Seiten: | 3 | |
| Autor: | Maika Wuttke | |
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