
Maßnahmen zur energetischen Optimierung werden auch bei Kläranlagen häufig aus Energiechecks oder Energieanalysen abgeleitet. Die Frage nach den Auswirkungen auf Ablaufwerte und Betriebsstabilität bleibt dabei jedoch unbeantwortet – ein erhebliches Risiko für die Betreiber. Abhilfe verspricht die so genannte „Zeiteffiziente Analyse von Kläranlagen ZAK-EN)“, die verfahrenstechnische und energetische Simulation kombiniert.
(05.06.2015) In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Abwasserbehandlung des Institutes für Siedlungs- und Industriewasserwirtschaft der Technischen Universität Dresden haben sich die Unternehmen Gelsenwasser AG, hanseWasser Bremen GmbH und Stadtentwässerung Dresden GmbH zusammengeschlossen, um die eigenen Erfahrungen in ein Simulationsprogramm zu überführen, das theoretisches Wissen mit umfangreichen Kenntnissen aus dem Betrieb von Abwasserbehandlungsanlagen kombiniert. Nach langjähriger Entwicklungsarbeit wurde vor zwei Jahren das Produkt „ZAKEN“ erstmalig als eigenständiges Dienstleistungsprodukt erfolgreich eingesetzt. „ZAKEN“ steht für „Zeiteffiziente Analyse von Kläranlagen“, wobei der Zusatz „EN“ für „integrierte Energieanalyse“ steht. Diese bietet eine integrierte verfahrenstechnische und energetische Untersuchung der Prozesse auf Kläranlagen. Sie werden dynamisch simuliert und ganzheitlich wirtschaftlich bewertet...
| Copyright: | © Deutscher Fachverlag (DFV) | |
| Quelle: | Nr. 06/07 - Juli 2015 (Juni 2015) | |
| Seiten: | 3 | |
| Autor: | Stefan Hurzlmeier | |
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