Herausforderungen und Lösungsansätze in der Trinkwasserversorgung – Beispiel Bamberg

Deutschlands Wasserversorger stehen vor der großen Herausforderung, die qualitativ hochwertige und zugleich günstige Wasserversorgung langfristig zu sichern. Während sich die Anforderungen auch mit der Novelle des DVGW-Arbeitsblattes W 1000 ändern, schieben viele Versorger einen Investitionsstau vor sich her – oder fragen sich, wie sie auf klimatische oder demografische Einflüsse reagieren sollen. Die Stadtwerke Bamberg sind diesen technischen, rechtlichen, organisatorischen und wirtschaftlichen Herausforderungen systematisch auf den Grund gegangen und setzen gerade ein Programm zur wirtschaftlichen Sanierung der Trinkwasserversorgung um: „Wasser 2025“.

Die Kommunen in Deutschland stehen vor der großen Herausforderung, die qualitativ hochwertige und zugleich günstige Wasserversorgung ihrer Bürgerinnen und Bürger langfristig zu sichern. Denn neben dem demografischen Wandel und den klimatischen Einflüssen auf die Wassergewinnung sind nicht zuletzt die betrieblichen Anforderungen an die Wasserversorgung die Herausforderung von morgen: Während der DVGW gerade sein entsprechendes Arbeitsblatt „W 1000“ novelliert, entsteht bei vielen Versorgern weitgehend unbemerkt ein Investitionsstau.

Wie gelingt es, diesen technischen, rechtlichen, organisatorischen und wirtschaftlichen Anforderungen zu entsprechen? Auch die Stadtwerke Bamberg, Versorger für mehr als 70.000 Einwohner im westlichen Oberfranken, standen vor dieser Fragestellung. Der zukünftige Verbrauch und der Zustand des über Jahrzehnte gewachsenen technischen Bestandes sowie eine organisationssichere Betriebsstruktur wurden auf den Prüfstand gestellt. Das Ziel: die Anlagen wirtschaftlich sanieren und den Betrieb effizienter gestalten.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 12 - 2015 (Dezember 2015)
Seiten: 4
Preis: € 4,00
Autor: Dipl.-Ing. Klaus Rubach
Christoph Jeromin

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