Betriebsführung einer Wasserversorgungsanlage in einem Wohngebiet

Um die Betriebsführung in der Wasserversorgung effizienter gestalten zu können, haben die Stadtwerke Tübingen in einer ihrer Pumpstationen aktuelle Ist-Werte zu Durchfluss und Druck mit früheren Annahmen und Soll-Werten verglichen. Der folgende Beitrag gibt einen Eindruck über die Vorgehensweise und die gewonnenen Erkenntnisse.

Im Rahmen der Betriebsführung wurden in der Pumpstation eines Tübinger Wohngebietes Zeitreihen von Durchfluss und Druck aufgezeichnet und analysiert, um diese folgend mit den Annahmen und Soll-Werten aus der Planungs- und Inbetriebnahmephase vergleichen zu können. Anhand der gewonnenen Daten wurden Szenarien erarbeitet und geprüft, um die Betriebsführung von Pumpen und Windkessel effizienter zu gestalten. Hauptaugenmerk lag auf folgenden Fragen:

  • Wie hoch bzw. niedrig ist der tatsächliche Wasserbedarf in der Nacht? 
  • Wie (in-)effizient läuft die Pumpe in dieser Zeit?
  • Für wie lange kann die Wasserversorgung bei sehr geringem Durchfluss vorübergehend von Pumpe auf Windkessel umgeschaltet werden, wenn der Bedarf sehr gering ist? Wie häufig muss die Pumpe dann wieder eingeschaltet werden?
  • Lassen sich die Regelparameter für Pumpen und Windkessel weiter optimieren?



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 10 - 2015 (Oktober 2015)
Seiten: 4
Preis: € 4,00
Autor: Daniel Rudolph

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