Technisches Sicherheitsmanagement (TSM) und ISO-zertifizierte Managementsysteme

Die immer komplexer werdenden Prozesse in der Wasser- und Energiewirtschaft stellen die Unternehmensführung vor neue und steigende Herausforderungen. Damit die Verantwortlichen in wechselnden Situationen zuverlässig gesetzeskonform und gleichzeitig an den Unternehmenszielen orientiert entscheiden und handeln können, haben sich Managementsysteme etabliert, die die Anforderungen internationaler Standards erfüllen. Der folgende Beitrag gibt einen Überblick für Versorgungsunternehmen.

Der bekannteste Managementsystemstandard ist wohl der für das Qualitätsmanagement (QM) nach DIN EN ISO 9001. Im Zusammenhang mit der Versorgungswirtschaft werden Managementsystemstandards zum Umweltmanagement DIN EN ISO 14001, zum Energiemanagement DIN EN ISO 50001 und zum Asset-Management ISO 55001 genannt. Diese Managementsystemstandards können in allen Branchen umgesetzt werden, enthalten also in der Regel keine branchenspezifischen Anforderungen, die zum Beispiel ausschließlich für die Versorgungswirtschaft gelten. Umgekehrt aber gilt, dass die Managementsystemstandards auch in Wasserversorgungsund Energieversorgungsunternehmen angewandt werden können, wobei die Anforderungen branchenspezifisch im Versorgungsunternehmen umzusetzen sind.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 10 - 2015 (Oktober 2015)
Seiten: 3
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dipl.-Wirt.-Ing. Thomas Köhler

Artikel weiterleiten Artikel kostenfrei anzeigen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Ländliche Gebiete als die Herausforderung der Siedlungswasserwirtschaft in Polen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2020)
Der Zugang zum Entwässerungssystem stellt einen wichtigen Indikator für Lebensqualität dar. Im Jahre 2016 wurden in Polen 73 % der Bevölkerung an Kläranlagen angeschlossen. Obwohl in den Städten dieser Anteil 95 % beträgt, ist er in ländlichen Gebieten nur auf dem Niveau von 41 %. Auf dem Land bleiben also immer noch fast 9 Mio. Menschen ohne Zugang zum Abwassernetz. Seit 1995 beobachtet man schnelle Entwicklung der Abwasserinfrastruktur in Dörfern, auch auf Grund der Suburbanisierung. Das Ausmaß der Veränderungen zeigt erhebliche räumliche Disparitäten.

Novelle der Düngeverordnung: Was wurde bereits geändert, was wird sich ändern?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2019)
Deutschland wurde im Juni 2018 vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) wegen Nichteinhaltung und nicht ausreichender Umsetzung der Nitratrichtlinie verurteilt. Der EuGH kommt zum Ergebnis, dass die von Deutschland in der Novelle der Düngeverordnung 2007 ergriffenen Maßnahmen nicht ausreichend sind, um die Ziele der Nitratrichtlinie zu erreichen. Die Europäische Kommission (EU-KOM) hat in der Folge Deutschland gerügt, dass auch mit der 2017 abgeschlossenen Novelle der Düngeverordnung nicht die notwendige Umsetzung der Nitratrichtlinie erfolgt, daher wird die Düngeverordnung derzeit erneut novelliert und soll 2020 in Kraft treten.

Von der P-Rückgewinnung zum tatsächlichen Recycling – Sekundärer Rohstoff, Intermediat oder fertiges Produkt?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2019)
Bisher hat sich die fachliche Diskussion vornehmlich um die Rückgewinnung des Phosphors gedreht. Die Kreislaufführung, also das Zurückführen des Nährstoffes Phosphor in den Nährstoffkreislauf (Recycling) spielte eher eine Nebenrolle. Die Diskussion fand eher marktentkoppelt statt. Dies ist zu ändern.

Auenrevitalisierung im Nationalpark Donau-Auen bei Wien
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2019)
Durch die Einrichtung des Nationalparks können für die Donauauen bei Wien sehr intensive wasserbauliche Revitalisierungs-Programme durchgeführt werden. Zielsetzung ist eine möglichst weitreichende Reaktivierung der flussmorphologischen Landschaftsprozesse (Erosion, Anlandung etc.), auf denen sich die auentypischen Lebensräume in ihrer Sukzessionsreihe und Artenvielfalt entwickeln können. Wesentliche Maßnahmen sind dabei die Entfernung der Uferbefestigung und die Anbindung der Seitenarme. Die Wasserstraße Donau und der Hochwasserschutz können dabei gewährleistet werden.

Überprüfung der Wasserrahmenrichtlinie: Abschluss der Konsultationen aus Per-spektive der europäischen Wasserkraft
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2019)
Die Europäische Kommission evaluiert derzeit die Zielerreichung der WRRL und überprüft, ob inhaltliche Änderungen erforderlich sind. Die hierzu seit Mitte 2018 erfolgten, umfangreichen Konsultationen sind jetzt abgeschlossen, und der Abschlussbericht wird mit Spannung erwartet. Er bildet eine wichtige Basis für die Entscheidungen der künftigen Kommission über die Weiterentwicklung der WRRL. Dieser Beitrag beleuchtet die vorläufigen Konsultationsergebnisse aus Sicht der europäischen Wasserkraftbranche.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...