Umstellung des Versorgungsnetzes von L- auf H-Erdgas mit Anpassung der Endkundengeräte

Um auch langfristig eine günstige und sichere Energieversorgung gewährleisten zu können, hat die Nordhorner Versorgungsbetriebe GmbH gemeinsam mit der Stadtwerke Schüttorf GmbH und der EVE Energieversorgung Emsbüren GmbH bereits im Jahr 2006 die Umstellung von der Erdgasbeschaffenheit L auf H in die Wege geleitet. Nach zweijähriger Planungs- und Bauphase werden die Kunden seit Oktober 2008 mit H-Gas beliefert.

Das Erdgas für das Versorgungsgebiet der Nordhorner Versorgungsbetriebe GmbH (nbv) wurde vor der Umstellung von L- auf H-Gas über verschiedene Übernahmestationen eingespeist. Die Beschaffenheit des Gases war uneinheitlich: In einem Teilversorgungsgebiet wurde seinerzeit bereits Erdgas der Beschaffenheit H geliefert, der größere Absatz erfolgte jedoch noch als L-Gas – auch im Stadtgebiet von Nordhorn.

Der Umstellung von L- auf H-Gas gingen Gespräche mit den regionalen Fernleitungsnetzbetreibern, die damals bereits H-Gas- Leitungen in Betrieb hatten, voraus. Das Ergebnis war die Einigung auf einen neuen Netzkopplungspunkt mit der Gasunie Deutschland GmbH, der über die erforderliche Kapazität verfügte. Darüber hinaus war auch bereits eine Anbohrung mit Armaturengruppe vorhanden, sodass lediglich eine Verbindung zur neu zu errichtenden Erdgasübernahmestation erstellt werden musste.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 10 - 2015 (Oktober 2015)
Seiten: 4
Preis: € 4,00
Autor: Dipl.-Ing. Jan-Hermann Hans

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